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Momir Ilic (l.) , hier gegen Lars Kaufmann, hat 67 Länderspiele für Serbien absolviert © getty

Was für eine Demonstration: Kiel nimmt die stark gestarteten Göppinger am 8. Spieltag nach allen Regeln der Kunst auseinander.

Von Julian Meißner

München - Der THW-Express kommt immer besser ins Rollen: Mit einer eindrucksvollen Leistung hat sich der deutsche Rekordmeister Kiel am Sonntag die Tabellenführung vom großen Rivalen HSV Hamburg zurückerobert.

Die Kieler siegten im Top-Spiel des 8. Spieltags gegen Altmeister Frisch Auf Göppingen völlig ungefährdet mit 40:22 (20:12) (DATENCENTER: Die Bundesliga).

Beste Werfer in der einseitigen Partie waren Momir Ilic (13/5) und Filip Jicha (8/1) auf Seiten der Kieler.

Für die enttäuschenden Göppinger von Trainer Velimir Petkovic war Dragos Oprea sechsmal erfolgreich. FAG-Top-Scorer Lars Kaufmann blieb blass und erzielte nur einen Treffer (Stenogramme: 8. Spieltag).

Omeyer überragend

Der THW zeigte über weite Strecken Handball vom Feinsten.

Ob aus dem Rückraum, vom Kreis, von den Außenpositionen oder über den Tempogegenstoß: Die Kieler, bei denen einmal mehr Welthandballer Thierry Omeyer im Tor überragte, nahmen die überraschend stark in die Saison gestarteten Schwaben nach allen Regeln der Kunst auseinander.

"Das darf nicht passieren"

"Es ist für jede Mannschaft, die hier anreist, extrem schwer. Aber dass wir so untergehen - das darf einfach nicht passieren", sagte Göppingens Michael Schweikardt im DSF.

"Wir haben heute Tempo-Handball gezeigt, den wir uns selbst nicht vorstellen konnten", staunte THW-Linksaußen Dominik Klein: "Auf diesem Spiel kann man aufbauen."

Erster Sieg für Düsseldorf

Im Aufsteiger-Duell hat die HSG Düsseldorf unterdessen den ersten Sieg eingefahren. Die Rheinländer besiegten am Sonntag den TSV Hannover-Burgdorf mit 29:25 (16:10) und überließen mit nun 3:13 Punkten den Niedersachsen den letzten Tabellenplatz.

"Wir mussten unbedingt gewinnen sind natürlich glücklich, dass das geklappt hat", sagte HSG-Kreisläufer Patrick Fölser.

Beste Werfer für die Hausherren waren Marcel Wernicke (7), Frantisek Sulc (6/1) und Junioren-Weltmeister Andrej Kogut (5). Auf Seiten Hannovers war Lars Lehnhofff achtmal erfolgreich.

Knaller im Pokal

Im Rahmen der Partie in der Kieler Sparkassen-Arena wurde zudem das Achtelfinale des DHB-Pokals ausgelost.

Ex-THW-Ass Klaus-Dieter Petersen bescherte als "Losfee" seinem ehemaligen Verein einen echten Knaller: Kiel tritt beim ewigen Rivalen SG Flensburg-Handewitt an.

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