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Igor Vori (l.) kam vor der Saison aus Zagreb nach Hamburg © imago

Die Hanseaten setzen sich deutlich gegen Dormagen durch und liegen weiter nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Kiel.

München - Der HSV Hamburg bleibt in der Handball-Bundesliga Meister und Tabellenführer THW Kiel auf den Fersen.

Beim am Ende deutlichen 39:23 (14:13) gegen TSV Dormagen holten die Hanseaten in einem Nachholspiel vom 4. Spieltag ihren zehnten Saisonsieg im elften Spiel und liegen mit 20:2 Punkten einen Zähler hinter Kiel (21:1).

Dagegen haben die drittplatzierten Rhein-Neckar Löwen durch die zweite Heimniederlage ebenso Boden gegenüber der Spitze eingebüßt wie der Tabellenvierte FrischAuf Göppingen (beide 17:7).

Die Löwen unterlagen der SG Flensburg-Handewitt 26:30 (13:15). Flensburg (16:8) rückte bis auf einen Zähler an die Löwen heran. Göppingen patzte beim 26:28 (13:14) bei MT Melsungen. (Stenogramme: 12. Spieltag).

Löwen verlieren Faden

Vor 9133 Zuschauern in Mannheim erwischten die Löwen zwar einen guten Start und lagen nach 14 Minuten 9:5 in Führung, doch danach verloren sie völlig den Faden. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Im Angriff waren die Gastgeber viel zu überhastet und leisteten sich gegen die gute Flensburger Abwehr zu viele Fehler. Bester Werfer war noch Olafur Stefansson mit sechs Toren, für die Gäste war Oscar Carlen siebenmal erfolgreich.

Insgesamt gab es in der Partie fünf Rote Karten, drei davon gegen den Flensburger Tobias Karlson und Michael Knudsen sowie den Löwen Michael Müller, die sich eine Sekunde vor Schluss in die Haare gerieten und damit eine Rudelbildung auslösten.

Hens sieht rot

Vor 8117 Zuschauern in Hamburg kamen die Gastgeber in der ersten Halbzeit nur sehr mühsam in Schwung. Negativer Höhepunkt war die Rote Karte gegen Nationalspieler Pascal Hens nach einem Frustfoul.

Erst nach dem Seitenwechsel übernahm der HSV dann klar das Kommando und spielte noch den deutlichen Sieg heraus. Bester Werfer war Domagoj Duvnjak mit sieben Toren, erfolgreichster Dormagener war Christoph Schindler mit fünf Treffern.

Vor 1963 Zuschauern in Melsungen kamen Grigoris Sanikis und Mikkel Holm Aagaard jeweils auf sieben Treffer für die Gastgeber. Bester Göppinger war Nationalspieler Lars Kaufmann ebenfalls mit sieben Toren.

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