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Nikola Karabatic fehlte den Kielern mehrere Wochen wegen einer Ellenbogen-Verletzung © getty

Im ersten Spiel nach seiner Verletzung steuert Karabatic vier Tore bei. Der Einstand des neuen Löwen-Trainers gelingt weniger.

München - Meister THW Kiel hat das Comeback von Welthandballer Nikola Karabatic zum Auftakt des 6. Bundesliga-Spieltags mit dem fünften Saisonsieg gekrönt.

Die "Zebras" gewannen beim Saisoneinstand des französischen Olympiasiegers mit 32:27 (16:17) beim VfL Gummersbach.

Die SG Flensburg-Handewitt musste überraschend den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen und büßte durch das 27:27 (12:14) bei der HSG Wetzlar die Tabellenführung ein.

Pleite bei Debüt

Der TBV Lemgo verbesserte sich durch das 31:22 (15:10) bei Aufsteiger TSV Dormagen ebenfalls auf 11:1 Punkte.

Am Abend zog FA Göppingen mit dem 30:23 (16:12) bei TuSEM Essen nach, hätte für den Sprung an die Spitze allerdings mit mindestens 16 Toren Unterschied gewinnen müssen.

Hingegen verloren die Rhein-Neckar Löwen beim Debüt von Trainer Wolfgang Schwenke verdient mit 29:33 (13:17) bei der HSG Nordhorn.

Erster Sieg für Melsungen

Der HSV Hamburg kassierte mit dem 29:32 (13:17) beim TV Großwallstadt die zweite Saisonniederlage, bleibt mit 6:4 Punkten aber auf Platz sieben.

Die ersten beiden Punkte der Saison verbuchte MT Melsungen durch den 30:25 (14:13)-Sieg gegen GWD Minden.

Andersson bester Schütze

Vor 8362 Zuschauern in der Kölnarena kam Karabatic nach seiner Ellbogenverletzung in der 17. Minute ins Spiel, zum letztlich verdienten Sieg der Kieler steuerte er vier Tore bei.

Allerdings gingen die Gäste erst in der 40. Minute das erste Mal in Führung (22:21). Kiels bester Werfer Kim Andersson kam ebenso wie Gummersbachs Momir Ilic auf acht Tore.

Aufreger in Wetzlar

Die turbulente Begegnung in Wetzlar endete mit einem Aufreger, als Lasse Boesen mit einem Freiwurf nach der Schlusssirene zum vermeintlichen 28:27 für Flensburg traf, der Schiedrichter das Tor jedoch nicht gab.

Wetzlars Georgios Chalkidis hatte sich zu früh aus dem Mauer gelöst, die Wiederholung brachte den Gästen nichts ein.

Keine Besserung unter Schwenke

Auch nach der Entlassung von Trainer Juri Schewzow warten die Löwen auf die Initialzündung und insgesamt seit vier Spielen auf einen Sieg.

Zwar konnte sich Weltmeister Christian Schwarzer wieder komplett aufs Spiel konzentrieren, doch gegen die starke Nordhorner Deckung fanden die Gäste, die niemals in Führung lagen, kein Rezept.

Ebenso legte Lemgo den Grundstein zum Sieg in der Abwehr und kam in Dormagen auch dank weniger Fehler im Angriff zu einem klaren Erfolg.

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