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Der Kieler Top-Torschütze Christian Sprenger kam in diesem Jahr aus Magdeburg © imago

Der HSV muss gegen Lübbecke bis zum Ende bangen. Hannover hat beim THW keine Chance. Die Löwen deklassieren Magdeburg.

München - Kantersieg für Titelverteidiger THW Kiel, Zitterpartie für Vize-Meister HSV Hamburg:

Eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen in der Bundesliga zwischen dem Rekordmeister und Spitzenreiter aus Kiel sowie dem Verfolger Hamburg haben beide Mannschaften ihre Generalproben mit unterschiedlichem Erfolg gemeistert.

Der THW besiegte den Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf souverän mit 41:22 (24:10) und konnte sich in der zweiten Halbzeit bereits für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag (17.45 Uhr) vor eigenem Publikum einwerfen.

Dagegen musste der HSV Hamburg beim 25: 24 (11:10) gegen den TuS N-Lübbecke bis zum Ende zittern, um nicht die zweite Saisonniederlage zu kassieren. Kiel führt mit 27:1 Punkten die Tabelle vor den Hamburgern (26:2) an.

Löwen deklassieren Magdeburg

Der frühere Europapokalsieger HSV hatte dem THW am 6. November 2007 die bis dato letzte Heimniederlage in der Bundesliga zugefügt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Ärgster Verfolger des Spitzenduos sind die Rhein-Neckar Löwen. Gegen den ehemaligen Europapokalsieger SC Magdeburg gewannen die Löwen deutlich mit 40:21 (23:8) und haben nun 21:7 Punkte auf ihrem Konto.

Begegnung früh entschieden

Der THW hatte die Begegnung gegen die Hannoveraner bereits nach wenigen Minuten entschieden.

Gegen die völlig überforderten Gäste führten die Kieler bereits nach 13 Minuten mit 12:5 und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause weiter aus.

Sprenger mit starker Leistung

Nach der Halbzeit schalteten die Gastgeber einen Gang herunter und verwalteten den Vorsprung ungefährdet. Bester Werfer war Nationalspieler Christian Sprenger mit zehn Treffern. (Stenogramme: Der 14. Spieltag)

Die Hamburger taten sich gegen den couragiert auftretenden Außenseiter über die gesamten 60 Minuten ungewohnt schwer und scheiterten häufig am starken Gäste-Torhüter Nikola Blazicko.

Die Gastgeber konnte sich nie mit mehr als zwei Toren absetzen und erzitterte sich am Ende die zwei Punkte. Marcin Lijewski erzielte 21 Sekunden vor Ende das entscheidende Tor.

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