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Filip Jicha (M.) kam 2007 aus Lemgo zum THW, sein Vertrag läuft bis 2014 © getty

Vier Tage vor Heiligabend beschert der Spielplan Profis und Fans mit dem Duell Kiel gegen HSV das Highlight der bisherigen Saison.

München - Im kühlen Norden erreicht das Handball-Fieber seinen Höhepunkt: Vier Tage vor Heiligabend beschert der Spielplan Profis und Fans mit dem Duell zwischen Meister und Spitzenreiter THW Kiel und dem großen Herausforderer HSV Hamburg das "Spiel der Spiele".

Und auch wenn die Beteiligten noch nicht an eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft glauben wollen, steht eines fest: Im Kieler Handball-Tempel tritt am Sonntag (ab 17.45 Uhr LIVESCORES und live im DSF) der kommende Titelträger auf.

"Es knistert, das ist das Fest vor dem Fest", sagt THW-Manager Uli Derad.

Und auch bei HSV-Trainer Martin Schwalb steigt die Spannung: "Das Kribbeln wird stärker. Das merkt man den Jungs schon an."

Ein Punkt trennt die Rivalen

Mit 26:2 Punkten liegen seine Hamburger derzeit noch einen Punkt hinter dem Rekordmeister (27:1).

Doch nach den teuren Neuverpflichtungen vor der Saison mit den Kroaten Igor Vori und Domagoj Duvnjak hat man in der Hansestadt endgültig genug vom Hinterherlaufen.

Superstar muss zuschauen

Derad gibt den Druck gleich mal weiter: "Mit dem Potenzial, über das der HSV verfügt, muss er uns in unserem ersten Jahr nach Stefan Lövgren und Nikola Karabatic doch eigentlich packen."

Beim THW fällt zudem Olympisieger Daniel Narcisse mit einem Fingerbruch aus.

Mächtig Zündstoff

Zusätzlichen Zündstoff erhält das Spiel zwischen den Neureichen aus der Millionenstadt Hamburg und dem freilich ebenfalls finanziell nicht schlecht gebetteten Traditionsklub aus der schleswig-holsteinischen Provinz durch die vermeintliche Manipulationsaffäre.

Schließlich ist es HSV-Präsident und Mäzen Andreas Rudolph, der mit seinen Aussagen den früheren Kieler Erfolgsmanager Uwe Schwenker besonders schwer belastet hat.

122 auf verlorenem Posten

Die Statistik spricht deutlich für den THW: In bislang 14 Bundesligaspielen gegen den HSV gab es neun Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

Immerhin waren es aber die Hamburger, die Kiel vor 773 Tagen die bislang letzte Heimniederlage beibrachten: Am 6. November 2007 hieß es 31:30 für den HSV.

122 Fans aus der Hansestadt reisen diesmal mit in die 10.250-Zuschauer fassende Arena.

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