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THW-Zukauf Momir Ilic (gegen Sverre Jakobs- son) hatte gegen den TVG leichtes Spiel © imago

Der THW berappelt sich und verbucht gegen Großwallstadt einen glanzlosen Sieg. Lemgo verliert zum dritten Mal in Folge.

München ? Der THW Kiel hat sich drei Tage nach der Blamage in Balingen halbwegs rehabilitiert und durch den 31:26 (20:13)-Heimsieg gegen den TV Großwallstadt zumindest bis morgen die Tabellenspitze zurückerobert.

Allerdings kann der HSV Hamburg am Sonntag gegen die "Gallier" von HBW Balingen-Weilstetten (ab 15 Uhr LIVESCORES und LIVE bei DSF.de) wieder auf den ersten Platz vorbeiziehen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Die Abwehrleistung war viel besser als in Balingen. Deswegen haben wir wahrscheinlich auch nur gewonnen. Wir waren konzentrierter, bissiger. Das war ein großer Schritt nach vorne", sagte THW-Coach Alfred Gislason nach der Partie im DSF.

Lemgo verliert erneut

Der TBV Lemgo musste nach den Niederlagen bei Kellerkind Hannover-Burgdorf und daheim gegen die SG Flensburg-Handewitt in Göppingen bereits die dritte Pleite in Folge hinnehmen.

Ohne Sebastian Preiß, aber dafür überraschenderweise mit Florian Kehrmann unterlag die Mannschaft von Volker Mudrow beim Tabellenfünften FA Göppingen mit 28:32 (15:14).

Den dritten Rang verteidigte am 17. Spieltag die SG Flensburg-Handewitt, die beim 31:24 (14:10) gegen den TSV Hannover-Burgdorf dank zwölf Toren (fünf Siebenmetern) von Anders Eggert den siebten Sieg in Serie landete.

Nur jeweils einen Zähler zurück (25:9) folgen die Rhein-Neckar-Löwen (34:26 bei der HSG Wetzlar) und Göppingen auf den Rängen vier und fünf.

Düsseldorf gewinnt Kellerduell

Im Kellerduell setzte sich Schlusslicht HSG Düsseldorf überraschend deutlich mit 34:26 (13:13) gegen Dormagen durch und schob sich am TSV sowie an GWD Minden vorbei auf Platz 16 vor.

Düsseldorf feierte seinen zehnmal erfolgreichen Matchwinner Frantisek Sulc, bei Dormagen konnten Niels Meyer und Michiel Lochtenbergh mit jeweils sechs Toren den Sturz auf einen Abstiegsplatz nicht verhindern. (STATISTIK: Stenogramme 17. Spieltag)

Die Mindener unterlagen nach zähem Kampf beim SC Magdeburg mit 26:27 (10:11). Die Gladiators bleiben nach ihrem sechsten Heimsieg mit nun 16:18 Punkten im gesicherten Mittelfeld. 34 Sekunden vor dem Ende erzielte SCM-Rechtsaußen Robert Weber den Endstand, die Gäste aus Ostwestfalen nutzten die Überzahl in den letzten Sekunden nicht zum Ausgleich.

Muskelfaserriss bei Ahlm

In Kiel setzte sich der Deutsche Meister vor 10.250 Zuschauern in der Schlussphase der ersten Hälfte von 11:9 auf 19:12 (28.) ab und ließ die Unterfranken nie näher als auf drei Tore herankommen.

Dabei schonte Gislason über weite Strecken seine Leistungsträger. Marcus Ahlm habe einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel, auch Börge Lund sei angeschlagen, erklärte der Trainer anschließend. Er bemängelte: "Der zweite Anzug sitzt noch nicht. Da hätte man mehr erhoffen können."

Bei den Kielern ragte Momir Ilic, der zehnmal traf (fünf Siebenmeter), als Schütze heraus. Beim TVG war Joakim Larsson mit sechs Toren am erfolgreichsten.

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