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Thorsten Storm ist mit den Auftritten der Löwen um Uwe Gensheimer (l.) nicht zufrieden © imago

Nach der peinlichen Schlappe in Lübbecke geht der Manager der Rhein-Neckar Löwen auf seine Spieler los und fordert mehr Härte.

Mannheim - Beim kriselnden Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen hängt nach dem Abrutschen auf Tabellenplatz fünf der Haussegen schief.

Im Interview mit dem "Mannheimer Morgen" kritisiert Manager Thorsten Storm die Spieler mit teilweise harschen Worten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Ich bin sprachlos, wenn ich sehe, dass Nationalspieler mit WM-Erfahrung den Ball zum vierten Mal ans Schienbein bekommen, ihn nicht fangen oder zum Gegner werfen. Das ist einfach indiskutabel", sagte Storm.

Der ambitionierte Klub hatte am letzten Spieltag vor der EM-Pause mit einer peinlichen Niederlage beim TuS-N Lübbecke den Sprung auf Platz drei verpasst.

"Es tut dem Gegner nicht weh, wenn er gegen uns spielt, weil er nur gestreichelt wird. Alle unsere Jungs können verdammt gut Handball spielen. Aber Handball ist auch Arbeit. Wir brauchen Spielertypen, die sich für die Löwen gerade in der Abwehr zerreißen", so Storm.

Meisterträume nicht angebracht

Zusätzlich wirft der Manager einigen Spielern Realitätsverlust vor.

"Wenn ich von einigen Jungs vor der Saison höre, dass wir Meister werden wollen, frage ich mich, ob sich da nicht der eine oder andere überschätzt. Meister kann nur der werden, der eine entsprechende Leistung zeigt", so Storm.

Und weiter: "Wir müssen nicht von der Champions League reden. Wenn das so weitergeht, können wir froh sein, überhaupt den Europapokal zu erreichen."

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