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Alfred Gislason kam 2008 aus Gummersbach zum THW Kiel © getty

Ärger um die USA-Reise der Nationalmannschaft im Sommer: Der Kieler Coach will seine Nationalspieler nicht abstellen.

München - Trainer Alfred Gislason vom deutschen Rekordmeister THW Kiel hat die Länderspielreise des Deutschen Handball-Bundes (DHB) im Sommer in die USA scharf kritisiert und will seine Spieler am liebsten nicht abstellen.

"Das machen wir nicht mit", sagte Gislason den "Kieler Nachrichten".

Er könne seinen eingeladenen Nationalspielern zwar nicht verbieten, in die USA zu fliegen.

"Aber wenn sie zurückkommen, werden sie bei mir nicht mehr spielen", erklärte der Isländer.

Schließlich falle die Reise direkt in den Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2010/2011. Gislason: "Das ist die wichtigste Trainingszeit im Jahr."

Derzeit gehören die beiden Außen Christian Sprenger und Dominik Klein zum deutschen Nationalmannschaftskader.

Kooperation mit US-Verband

Dieser trifft am 17. Juli in Chicago auf Polen. Das Spiel, mit dem die Bekanntheit des Sports in den USA weiter vorangebracht werden soll, geht auf eine Kooperation der Bundesliga mit dem US-Verband zurück.

Bundestrainer Heiner Brand hat die Reise ausdrücklich begrüßt, da er seine Mannschaft dann für eine weitere Woche zum Training zusammen hat.

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