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Momir Ilic war bester Werfer beim THW Kiel © imago

Der THW nutzt die Pleite des HSV Hamburg und rückt durch einen Sieg gegen Minden bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran.

Kiel - Einen Tag nach dem Ausrutscher von Spitzenreiter HSV Hamburg hat der THW Kiel seine Pflichtaufgabe in der Handball-Bundesliga souverän gemeistert.

Am 22. Bundesliga-Spieltag feierte der Titelverteidiger beim 32:19 (17:11) gegen Schlusslicht GWD Minden seinen fünften Sieg in Serie und kann schon in der kommenden Woche an die Tabellenspitze zurückkehren.

Mit einem Sieg im Nachholspiel beim VfL Gummersbach würden die Kieler (38:4) wieder am HSV (39:5) vorbeiziehen, der am Dienstag überraschend in eigener Halle 31:39 gegen die Bergischen verloren hatte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Ilic bester Werfer

Beim lockeren Sieg der Kieler war Momir Ilic mit zehn Toren bester THW-Schütze, Filip Jicha war sechsmal erfolgreich.

Für die Mindender traf Gylfi Gylfason ebenfalls sechsmal, Aljoscha Schmidt erzielte vier Tore.

Flensburg auf Drei

Den dritten Tabellenplatz gefestigt hat die SG Flensburg-Handewitt. In einer Partie vom 23. Spieltag setzten sich die Norddeutschen 28:19 (11:11) gegen TuS N-Lübbecke durch und haben 34:10 Punkte.

Die Flensburger taten sich in der ersten Halbzeit schwer und verzeichneten 14 Fehlwürfe.

Christiansen stark

Im zweiten Durchgang agierten die Norddeutschen effektiver, bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und brachten den Sieg sicher nach Hause.

Lars Christiansen (9) und Oscar Carlen (6) waren die besten Werfer der Gastgeber, bei Lübbecke war Tomasz Tluczynski (8) treffsicherster Akteur.

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