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Gerade nochmal gut gegangen: Martin Schwalb liegt mit dem HSV weiter auf Kurs © getty

Nach dem Sieg gegen Kiel verpasst Lemgo in Hamburg die Überraschung. Am Ende wird die Partie noch einmal richtig eng.

München - Vizemeister HSV Hamburg hat im Rennen um die deutsche Meisterschaft mit großer Mühe seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Bundesliga vor Dauerrivale THW Kiel ausgebaut.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb setzte sich gegen den TBV Lemgo in einer packenden Schlussphase mit 32:31 (17:10) durch und liegt mit 45:5 Punkten vor Titelverteidiger Kiel (40: 6) weiterhin auf Platz eins.

"Wir haben ein sehr engagiertes und gutes Spiel geliefert. Am Schluss war es ein kollektives 'Auf-die Uhr gucken'", sagte Schwalb im DSF.

Lemgo verpasst Platz fünf

"So ist Handball, das zeichnet die Bundesliga aus. Wir haben wie ein Titelkandidat gespielt, darauf können wir stolz sein", ergänzte er.

Für Krzysztof Lijewski war von vornherein klar, "dass Lemgo sehr gut drauf ist. Ich bin sehr glücklich, dass Jogi Bitter den letzten Ball gehalten hat. Wir dachten am Ende, dass Spiel sei schon vorbei und waren in der Abwehr zu passiv."

Lemgo (30:18) erlitt im Rennen um die Europacup-Plätze einen Rückschlag und verpasste den Sprung auf Rang fünf (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Kaufmann bester Werfer

FA Göppingen liegt nach einem 36:34 (20:19)-Sieg bei der TuS N-Lübbecke dagegen aussichtsreich im Rennen um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

Die Gäste, bei denen Nationalspieler Lars Kaufmann mit acht Toren bester Werfer war, haben als Tabellendritter ein Punkteverhältnis von 37:11.

Löwen gewinnen knapp

Die Rhein-Neckar Löwen (33:15) belegen nach einem mühsamen 27:26 (16:18) gegen den TSV Hannover-Burgdorf weiter Platz fünf hinter der SG Flensburg-Handewitt (36:10).

Im Abstiegskampf verschaffte sich der HBW Balingen-Weilstetten durch ein 29:21 (12:7) gegen Schlusslicht GWD Minden Luft und überholte den TSV Dormagen, der sich in Melsungen mit 31:36 (12:16) geschlagen geben musste.

Zittern trotz klaren Vorsprungs

Vor 12.810 Zuschauern in Hamburg mussten die Gastgeber nach einer komfortablen Neun-Tore-Führung in der 50. Minute noch bis zum Schlusspfiff um den 22. Saisonsieg zittern.

Beim Stand von 31:31 in der Schlussminute machte Krzysztof Lijewski den Sieg schließlich perfekt.

Bester Werfer bei den Hansestädtern waren Blazenko Lackovic und Hans Lindberg mit jeweils sechs Toren.

Für Lemgo traf Jens Bechtloff (8) am besten. Beinahe ein Totalausfall war bei den Gästen Weltmeister Holger Glandorf (1).

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