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Spielmacher Michael Kraus ist auf dem Feld Markus Baurs verlängerter Arm © imago

Der TBV siegt nach hartem Kampf beim TV Großwallstadt und übernimmt wieder die Tabellenspitze vom Meister THW Kiel.

München - Mit einem hauchdünnen Sieg in einem turbulenten Spiel beim TV Großwallstadt hat der TBV Lemgo die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga zurückerobert.

Die Ostwestfalen gewannen am Samstagnachmittag beim Altmeister mit 30:29 (15:15) und belegen nun vor den punktgleichen "Zebras" vom THW Kiel wieder Platz eins

Zwischenzeitlich hatte die Mannschaft von Trainer Markus Baur schon mit fünf Toren zurückgelegen, um am Ende mit einem Tor Vorsprung zu triumphieren.

Beste Werfer auf Seiten des TBV waren Linkshänder Rolf Hermann (7) und Mark Schmetz (5/3). Für Großwallstadt trafen Oliver Köhrmann (6/1) und Andreas Kunz (6/3) am häufigsten.

Kiel punktgleich

Kiel hatte die Tabellenspitze am Samstag nur für eine Nacht erobert.

Der Deutsche Meister setzte sich am Samstag bei MT Melsungen am 8. Spieltag 39:32 (23:15) durch und steht ebenfalls bei 15:1 Punkten.

Verfolger SG Flensburg-Handewitt (13:1) bezwang das weiter punktlose Schlusslicht TuSEM Essen 40:24 (18:10), die HSG Nordhorn (14:2) schob sich durch einen 28:22 (17:10)-Sieg bei Aufsteiger TSV Dormagen zumindest vorübergehend auf Rang zwei vor.

Stralsund weiter sieglos

Weiter auf den zweiten Saisonsieg wartet Aufsteiger Stralsunder HV, der gegen den VfL Gummersbach lange mithielt, sich aber letztlich mit 30:35 (16:17) geschlagen geben musste.

Welthandballer Nikola Karabatic und der Slowene Vid Kavticnik waren mit jeweils sieben Treffern beste Torschützen des THW.

Lob für Karabatic

"Ich bin froh, dass wir die zwei Punkte mitgenommen und unser zuletzt schweres Programm gut gemeistert haben", meinte THW-Trainer Alfred Gislason, der auch am Samstag auf den zuletzt angeschlagenen Karabatic bauen konnte.

"Mit ihm werden wir immer besser. Nikola hat vorne viel Druck gemacht und hinten gut gestanden", lobte Gislason den Franzosen.

Der HSG sicherte Torhüter Nikolas Katsigiannis mit 20 Paraden den Sieg.

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