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Michael Biegler war von 1993 bis 1996 Co-Trainer der Nationalmannschaft © getty

Großwallstadts Trainer Biegler ist das erste Mal wieder zu Gast in Magdeburg - und hütet sich, den Ex-Klub zu unterschätzen.

Von Martin Hoffmann

München - Der "Beagle" kehrt zurück in sein altes Revier.

Zum ersten Mal nach seinem fliegenden Wechsel zum neuen Jahr ist Michael Biegler wieder in Magdeburg zu Gast.

Mit seinem neuen Team Großwallstadt tritt der Trainer am Donnerstagabend (20.15 Uhr LIVE auf SPORT1 und LIVESCORES) in der Bördelandhalle an.

Obwohl die Erinnerungen an Magdeburg zwiespältig sind - am Ende kommunizierte Biegler nur noch über die Anwälte mit der Vereinsführung - macht er es im Gespräch mit SPORT1 nicht zum Thema.

Es gehe ihm am Donnerstag nicht um persönliche Befindlichkeit, es geht ihm um eine "schwere Aufgabe", die sein Team zu bewältigen hat: "Die Bördelandhalle in Magdeburg ist nicht leicht zu erstürmen."

Respekt vor dem alten Team

Biegler spricht respektvoll von seinem ehemaligen Team, obwohl die Gladiators seit seinem Abgang unter Interimscoach Sven Liesegang noch einmal deutlich abgerutscht sind.

Neun Niederlagen gab es in der Rückserie in elf Ligaspielen - das sind schon genauso viele wie in der Hinrunde (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Biegler aber weist darauf hin, dass nur Magdeburgs Niederlage in Kiel wirklich hoch war: "Sonst war es meistens knapp."

Vorsicht trotz Verletzungsfällen

Auch die Verletzungsprobleme der Magdeburger - Torwart Gerrie Eijlers und Andreas Rojewski fallen weiter aus, Fabian van Olphen und Bartosz Jurecki sind angeschlagen - ändern nichts an Bieglers Vorsicht.

"Ich gehe von einer vollen Kapelle aus", meint er: "Ich stelle meine Mannschaft auf die beste Formation ein."

Er wisse aus eigener Erfahrung mit der Mannschaft, "dass es da immer einige Angeschlagene gibt". Trotzdem erwartet er, dass die Magdeburger "voll auf dem Eis stehen".

Aufholjagd funktioniert nicht

Biegler selbst ist mit seinem Team als Achter auf Kurs, das Saisonziel eines einstelligen Tabellenplatzes zu erreichen.

Nach dem jüngsten, schwachen Auswärts-Auftritt beim 18:24 in Flensburg ist er aber auf Wiedergutmachung aus: "Das war nicht so prickelnd."

Auch im Vergleich zum hart erkämpften 23:23 gegen Göppingen müsse man sich steigern.

"Fünf Tore aufzuholen wird auswärts nicht funktionieren", mahnt er: "Wir sind da gut beraten, früher unsere Chancen zu nutzen und nicht so viel liegen zu lassen."

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