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Laut Lübbeckes Trainer Patrik Liljestrand kann der TuS gegen den HSV "nur gewinnen" © getty

Der TuS N-Lübbecke will gegen Hamburg "befreit aufspielen", Flensburg gegen Gummersbach den Champions-League-Platz verteidigen.

Von Björn Seitner

München - Auch für den HSV Hamburg steht die Generalprobe vor dem großen Showdown an.

Bevor am 22. Mai der HSV den THW Kiel zum "Spiel des Jahres" empfängt, muss der HSV am 31. Spieltag in Lübbecke antreten (ab 19 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de und LIVESCORES).

Und Punkte sollten die Norddeutschen nicht verschenken, denn das Team von Trainer Martin Schwalb hat nach dem 32:25 (15:15)-Sieg der Kieler bei der TSV Hannover-Burgdorf einen Zähler Rückstand auf den deutschen Serienmeister. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Zum dritten Mal trifft Hamburg auf die TuS N-Lübbecke und will nun, nach den Siegen im Hinspiel und im Halbfinale des DHB-Pokals, auch den dritten Erfolg einfahren.

Heimstarke Lübbecker

Doch unterschätzen sollte der HSV den Aufsteiger nicht, denn Lübbecke erweist sich in der laufenden Saison als äußerst heimstark.

"Im Hinspiel haben wir in einem sehr engen Spiel unser Glück zum Schluss mit einem siebten Feldspieler erzwungen. Auch im Pokalhalbfinale hat Lübbecke alles in die Waagschale geworfen. Der TuS ist sehr gut aufgestellt und hat das zuletzt in Kiel wieder einmal unterstrichen", weiß Schwalb.

Acht Erfolge konnten Coach Patrik Liljestrand und seine Mannen schon in der Merkur-Arena feiern.

Unter anderem strauchelten Flensburg, Gummersbach, Lemgo und die Rhein-Neckar Löwen beim TuS.

TuS will "ganz befreit aufspielen"

Lübbecke ist als Tabellenzehnter und kann im gesicherten Mittelfeld "ganz befreit aufspielen, denn wir können nur gewinnen", sagte Liljestrand.

"Wir wollen vor heimischen Publikum ein gutes Spiel zeigen und werden versuchen, den HSV ein weiteres Mal ernsthaft zu fordern", so der Trainer weiter.

Allerdings plagen Lübbecke, im Gegensatz zu Hamburg, das mit dem kompletten Kader anreist, ernsthafte Verletzungssorgen. Die haben Liljestrand sogar dazu bewegt, auf eine Trainingseinheit zu verzichten.

Definitiv ausfallen werden der langzeitverletzte Alexandros Alvanos ebenso wie der ehemalige Hamburger Roman Pungartnik. Hinter den Einsätzen von Henrik Hansen und Michal Jurecki steht noch ein Fragezeichen.

Flensburg hat "alles selber in der Hand"

Hinter dem Spitzenduo Kiel und Hamburg kämpft die SG Flensburg-Handewitt gegen den VfL Gummersbach (ab 19 Uhr im LIVESTREAM auf SPORT1.de und LIVESCORES) um den direkten Einzug in die Champions League.

"Wir haben alles selbst in der Hand. Aber vor uns steht die schwerste der noch ausstehenden Aufgaben", sagte SG-Trainer Per Carlen.

Dass allerdings auch Flensburg "ein ganz dicker Brocken" ist, weiß VfL-Trainer Sead Hasanefendic spätestens nach dem 32:25 (19:8) der SG gegen die Rhein-Neckar Löwen: "Sie haben gegen die Löwen ihre fantastische Form demonstriert und eine großartige erste Halbzeit gespielt."

Hasanefendic will vor allem verhindern, dass sich die SG in einen ähnlichen Rausch spielt, wie gegen die Löwen.

Die Ausdauer wird entscheidend sein

"Wir haben nicht viel zu verlieren, können aber viel gewinnen", so der 61-jährige Kroate.

Nach drei Spielen in einer Woche wird vor allem die Ausdauer der entscheidende Faktor sein. Eine Ausrede soll das aber nicht sein, denn das gehe nun einmal "allen Teams in dieser Phase so".

Gummersbach wird mit dem kompletten Kader nach Flensburg reisen. "Unsere personelle Situation hat sich entspannt", sagte Hasanefendic.

Lasse Boesen wird der SG vermutlich aufgrund von muskulären Problemen fehlen.

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