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Per Carlen kam 2008 von IFK Malmö zu Flensburg-Handewitt © imago

Laut Hamburger Medien beerbt Per Carlen ab 2011 den HSV-Coach. Der Schwede und der Klub vermeiden aber die Vollzugsmeldung.

Hamburg - Rätselraten um die Nachfolge von Martin Schwalb als Trainer des Pokalsiegers HSV Hamburg:

Während nach Informationen der "Hamburger Morgenpost" Per Carlen vom Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt Schwalb beerben wird, wollten der Schwede und der HSV den Wechsel nicht bestätigen.

"Ich kann nur bestätigen, dass wir bereits einen ab 2011 gültigen Vertrag mit einem Trainer unterzeichnet haben. Hierüber haben der HSV und der Trainer jedoch beiderseitiges Stillschweigen vereinbart, da er noch in einem auf internationaler Bühne agierenden Verein tätig ist", sagte Andreas Rudolph.

Der Präsident und Mäzen wird nach seinem angekündigten Rücktritt 2011 vom bisherigen Vizepräsidenten Dierk Schmäschke abgelöst.

Auch Carlen-Sohn soll kommen

Schwalb wird ab 2011 Geschäftsführer der HSV-Handball Betriebsgesellschaft. Offiziell wollen die Hamburger den neuen Coach erst im Februar präsentieren.

Laut Morgenpost allerdings soll zusammen mit dem 49-jährigen Per Carlen, der beim HSV einen Zweijahresvertrag erhalten soll, auch dessen Sohn Oscar aus Flensburg in die Hansestadt kommen.

Der Linkshänder soll im HSV-Rückraum Krzysztof Lijewski beerben, der 2011 zu den Rhein Neckar Löwen wechselt.

"Eine Taktik, um eine Mannschaft kaputtzumachen"

Per Carlen, der die SG in der vergangenen Saison in die Champions League führte, reagierte unterdessen verwundert und empört auf seinen angeblichen Wechsel.

"Totaler Quatsch. Ich habe überhaupt keine Lust, über dieses Thema zu reden", sagte der Schwede dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und fügte an: "Das ist typisch, eine Taktik, um eine Mannschaft kaputtzumachen."

In seiner Heimat sei es nicht so leicht, einfach etwas in der Zeitung zu behaupten. "Da wirst du wegen Verleumdung verklagt, und dann zahlst du 10.000 Euro", meinte Carlen.

"Rentenvertrag" für Lindberg

Weiter planen können die Hamburger mit Bundesliga-Torschützenkönig Hans Lindberg.

Nach "Mopo"-Informationen soll er einen neuen Vertrag bis 2017 unterzeichnet haben. (126233DIASHOW: Handball-Wechselbörse)

"Er ist der beste Rechtsaußen der Welt und wird seine Karriere in Hamburg beenden", wird HSV-Sportchef Christian Fitzek zitiert.

Kraus im Anflug

Fortschritte macht zudem die Verpflichtung von Nationalspieler Michael Kraus.

"Wir sind in guten Gesprächen, bis Ende der Woche gibt es eine Lösung", sagte Volker Zerbe, Manager des TBV Lemgo.

Die beiden Klubs feilschen noch um die Höhe der Ablösesumme, die bei 350.000 Euro liegen soll.

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