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Dimitiri Torgowanow (l.) muss sich nicht fürchten - er hat seine Karriere beendet © getty

Die Bundesliga-Schiedsrichter wollen in der neuen Saison konsequenter durchgreifen. Besonders die Torhüter stehen im Mittelpunkt.

Frankfurt/Main - Die Schiedsrichter wollen in der am 25. August beginnenden Bundesliga-Saison noch konsequenter durchgreifen.

Besonders den Torhütern, die beim Tempogegenstoß den Torraum verlassen und Gegenspieler per Körperkontakt zu Fall bringen, droht eine rote Welle.

"Im Regeltext ist nun auch eindeutig definiert, dass in so einem Fall der Torhüter zu disqualifizieren ist", sagte Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß vom Deutschen Handball-Bund (DHB).

Für besonders rücksichtslose und gefährliche Aktionen, die bisher einen Ausschluss zur Folge hatten, kommt ab sofort eine Disqualifikation mit schriftlichem Bericht zur Anwendung.

Auch Vergehen in der letzten Spielminute - wie die Nichtfreigabe des Balles oder besonders grobe Fouls - werden von den Schiedsrichtern künftig mit einer roten Karte und einem zusätzlichen Bericht geahndet.

Lehrgang der Spitzen-Referees

Die deutschen Spitzen-Referees hatten sich am vergangenen Wochenende bei einem dreitägigen Lehrgang in Halberstadt für die kommende Saison gerüstet.

"Die Ergebnisse der einzelnen Tests haben den Schiedsrichterausschuss sehr zufriedengestellt", meinte Rauchfuß (Chemnitz)

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