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Filip Jicha (M.) erzielte in der abgelaufenen Bundesliga-Saison durchschnittlich 6.3 Tore pro Spiel © getty

Rekordmeister THW Kiel geht mit einem kräftig aufgestockten Etat in die kommende Bundesliga-Saison und hat das Triple im Auge.

Kiel - Mit einem kräftig aufgestockten Etat will Rekordmeister THW Kiel in der Ende August beginnenden Saison das Triple gewinnen.

Neben den erfolgreichen Titelverteidigungen in Meisterschaft und Champions League strebt der Vorzeigeklub auch den Pokalsieg an.

"Unser Ziel ist auch in diesem Jahr, um alle drei Titel mitzuspielen - und den einen oder anderen einzufahren", sagte Manager Uli Derad.

Für die ehrgeizigen Ziele steht dem THW, der in der Liga am 29. August zum Auftakt gegen die TSG Friesenheim spielt, ein Budget von 9,5 Millionen Euro zur Verfügung (DATENCENTER: Der Bundesliga-Spielplan).

Die Erhöhung des Etats um eine Million Euro war durch die erfolgreiche Vermarktung der Businesslounge sowie neue Sponsoren möglich. Für die Bundesliga wurden erneut alle Dauerkarten verkauft.

Vizemeister Hamburg beziffert seinen Etat offiziell auf 8,5 Millionen Euro.

Vorerst kein Ersatz für Narcisse

Auf dem Transfermarkt will der THW trotz des Kreuzbandrisses von Daniel Narcisse nicht mehr aktiv werden.

"Ein neuer Spieler steht momentan nicht zur Debatte. Die Mannschaft hat bereits einen Tag nach der schweren Verletzung von Daniel mit starken Spielen reagiert und ist noch enger zusammengerückt", sagte Derad.

Gislason: "HSV auf Augenhöhe"

Sowohl der Manager als auch Trainer Alfred Gislason erwarten in der Bundesliga einen heißen Kampf um den Titel.

"Der HSV Hamburg ist komplett zusammengeblieben und hat mit Michael Kraus nun noch mehr Alternativen. Daher befinden sie sich auf Augenhöhe mit uns", sagte Gislason.

[kaltura id="0_95ku0ujb" class="full_size" title="Derad im Interview "]

Zudem rechnet der Isländer mit den Rhein-Neckar Löwen sowie dem Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt.

Erstes Kräftemessen beim Supercup

Kapitän Marcus Ahlm sagte: "Natürlich sieht es so aus, als wenn der HSV Hamburg wieder eine starke Mannschaft hat. Aber zum Beispiel die Rhein-Neckar Löwen auch. Aber wir schauen nur auf uns und nehmen uns einfach weiterhin vor, das nächste Spiel zu gewinnen. Damit klappte es bislang doch ganz gut."

Als Vorgeschmack auf die neue Saison tritt der THW im Supercup gegen HSV an (24.8., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Die Partie zwischen Meister und Pokalsieger steigt in der Münchner Olympiahalle.

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