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Tobias Karlsson wechselte 2009 von der HSG Nordhorn nach Flensburg © getty

Die Norddeutschen beißen sich beim Liga-Auftakt mit nur einem Tor Differenz durch. Die HSG hält das Spiel bis zum Ende spannend.

Wetzlar - Ex-Meister SG Flensburg-Handewitt hat zum Saisonauftakt in der Toyota HBL nur mit Mühe einen Fehlstart verhindert.

Der Champions-League-Teilnehmer setzte sich bei der HSG Wetzlar knapp mit 29:28 (15:15) durch. Bester Werfer der Gäste war Oscar Carlen mit acht Treffern.

Die Gastgeber lagen zeitweise sogar mit drei Toren vorne (10:7/18.) und hielten die Begegnung bis zum Ende offen. Doch der Dritte der letzten Saison behielt in der Schlussphase die Nerven und setzte sich durch.

SG-Neuzugang Viktor Szilagyi zeigte sich gegenüber SPORT1 dennoch zuversichtlich: "Das war ein typisches Auftaktspiel. Man sieht, dass es noch nicht passt. Aber das wird in den nächsten Monaten und Wochen noch kommen."

Blindes Verständnis fehlt noch

Auch sein eigenes Spiel sei noch ausbaufähig. "Das blinde Verständnis mit den Kollegen fehlt natürlich noch. Das kann noch gar nicht da sein. Aber auch das wird kommen und dann wird unser Spiel noch besser", so der Rückraum-Routinier.

"Wenn man bedenkt, dass unsere Torhüter nur sechs oder sieben Würfe gehalten haben, hat die Abwehr eine ordentliche Vorstellung geliefert", meinte Flensburgs Trainer Per Carlen und zollte den Hessen Anerkennung: "Wetzlar hat ein super Spiel gezeigt und 60 Minuten gekämpft."

Sein Trainer-Kollege Michael Roth konnte sich darüber nicht besonders freuen: "Glückwünsche anzunehmen, dass wir gut gespielt haben, hilft uns nicht."

Das Spiel im Stenogramm:

HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt 28:29 (15:15)

Tore: Schmidt (8/6), Valo (6), Müller (5), Salzer (3), Friedrich (2), Jungwirth (1), Mraz (1), Kristjansson (1), Chalkidis (1) für Wetzlar Carlen (8), Mogensen (5), Fahlgren (5/3), Svan Hansen (4), Heinl (3), Szilagyi (2), Karlsson (1), Rasmussen (1) für Flensburg

Zuschauer: 3000

[kaltura id="0_w5tutxd3" class="full_size" title="Die Spielanalyse mit Oscar Carlen"]

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