vergrößernverkleinern
Hamburgs Hans Lindberg (r.) erzielte gegen den SC Magdeburg elf Tore © imago

Der Meisterschaftsfavorit feiert im Jubiläumsheimspiel den zweiten Saisonsieg. Auch Lemgo und Gummersbach geben sich keine Blöße.

München - Gelungenes Jubiläum für den HSV Hamburg.

Die Norddeutschen feierten in der Toyota HBL in ihrem 150. Heimspiel mit einem 32:27 (18:12)-Erfolg gegen den SC Magdeburg den zweiten Saisonsieg.

Ebenfalls zum zweiten Mal erfolgreich war der VfL Gummersbach. (STATISTIK: Die Stenogramme des 2. Spieltags)

Der Europacupsieger der Pokalsieger gewann sein Heimspiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten 32:24 (16:13) und ist nun erster Verfolger von Titelverteidiger THW Kiel, der sich bereits am Freitag gegen DHC Rheinland durchsetzte.

Eine souveräne Vorstellung lieferte der TBV Lemgo beim 31:27 (16:14)-Auswärtssieg beim Aufsteiger TSG Ludwigsburg-Friesenheim ab.

Auch Lemgo siegt souverän

Bester HSV-Werfer in der vom vierten Spieltag vorgezogenen Partie für den Pokalsieger und Supercup-Gewinner war der Torschützenkönig der vergangenen Saison, Hans Lindberg (11/2).

Bei Teamkollege Pascal "Pommes" Hens läuft es derzeit nicht so rund. Der Nationalspieler enttäuschte erneut und traf nur einmal ins Schwarze.

"Ich habe mit Sicherheit schon mal besser gespielt. Es ist nicht die Leistung, die ich von mir erwarte", gestand Hens bei SPORT1 ein. Die Hoffnung auf Besserung hat er aber noch nicht aufgegeben: "Ich muss einfach weitermachen, das wird schon wieder."

[kaltura id="0_knw8hcqk" class="full_size" title="Analyse HSV Magdeburg"]

Sandström glänzt bei Siebenmetern

Auch ohne die Tore von Hens ließ der HSV gegen Magdeburg, das am ersten Spieltag überraschend bei der SG Flensburg-Handewitt triumphierte, nichts anbrennen.

Einen starken Rückhalt hatten die Hamburger, nun Tabellenfünfter, neben Lindberg vor allem in Torhüter Per Sandström, der fünf Siebenmeter parierte.

Viel Luft nach oben

Dennoch bleibt beim HSV noch viel Luft nach oben. "Wir sind noch nicht in Topform und spielen zu unkonstant", sagte Hens.

Gegen Magdeburg reichte es, auch weil die Gäste die Bälle in der Offensive zu oft herschenkten. "Wir haben unglaublich viele technische Fehler gemacht", sagte SCM-Coach Frank Carstens im Gespräch mit SPORT1.

Und das nutzte der HSV gnadenlos aus: "Hamburg hat überragende Defensivkünstler, den Ball erobert und dann sofort umgeschaltet", erlärte der Gäste-Trainer weiter.

Die Stenogramme der Spiele:

HSV Hamburg - SC Magdeburg 32:27 (18:12)

Tore: Lindberg (11/3), Lijewski (10), Duvnak (4), Kraus (2), Vori (2), Lackovic (1), Flohr (1), Hens (1) für Hamburg - Coßbau (5/3), Weber (4/2), Natek (4), van Olphen (3), Jurecki (3), Grafenhorst (3), Landsberg (2), Doborac (1), Balogh (1), Tönnesen (1) für MagdeburgZuschauer: 8677

VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten 32:24 (16:13)

Tore: Vukovic (7), Lützelberger (6), Zrinic (6/2), Pfahl (4), Wagner (4/1), Krantz (2), Wiencek (2), Anic (1) für Gummersbach - Herth (5), Lobedank (5), Ettwein (3), Sauer (2), Schlinger (2), Boisedu (2), Ilitsch (2), Wilke (1), Strobel (1), Temelkov (1) für BalingenZuschauer: 1981

TSG Ludwigshafen Friesenheim - TBV Lemgo 27:31 (14:16)

Tore: Pevnov (6), Matschke (4/2), Bonnkirch (4), Grimm (3), Kogut (3), Dietrich (3), Ancsin (2), Gaubatz (2) für Ludwigshafen - Smoler (7), Liniger (5/2), Glandorf (5), Hermann (4), Theuerkauf (3), Strobel (3), Ilyes (1), Bechtloff (1), Kehrmann (1), Schneider (1) für LemgoZuschauer: 1950

Zum Forum - Jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel