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Momir Ilic kam letzte Saison vom VfL Gummersbach zum THW Kiel © getty

Der Deutsche Meister gewinnt gegen den TBV Lemgo und übernimmt die Tabellenführung. Auch die Löwen wahren ihre Weiße Weste.

München - Der THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen haben am 3. Spieltag ihre Weißen Westen in der Toyota-HBL gewahrt.

Der Deutsche Meister und Champions-League-Sieger Kiel setzte sich gegen Angstgegner TBV Lemgo am Ende recht deutlich mit 35:26 (18:13) durch, der Kieler CL-Gruppengegner bezwang Aufsteiger Ahlen-Hamm 28:25 (13:11).

Dadurch übernahm der THW wieder die Tabellenführung von den Füchsen Berlin, die Löwen rangieren als Dritter dahinter (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"So deutlich war es nicht. Wir standen in der ersten Hälfte nicht gut in der Abwehr, haben vergessen zu decken", sagte Christian Zeitz bei SPORT1. "Aber in der zweiten Halbzeit haben wir durch einfache Tore unseren Vorsprung herausgespielt."

Bechtloff eröffnet Torreigen

Beide Mannschaften begannen unkonzentriert, und so dauerte es bis zur vierten Minute, bis Jens Bechtloff per Tempogegenstoß den Torreigen eröffnete. Im Gegenzug erzielte Filip Jicha Kiels ersten Treffer.

Während die Lemgoer, die auf Florian Kehrmann sowie die beiden Kreisläufer Sebastian Preiß und Christoph Theuerkauf verzichten mussten, große Probleme aufwiesen, fing sich der Gastgeber und zog auf 8:3 davon.

Ahlm und Ilic am erfolgreichsten

Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ging es auch in die Pause. Ein Torwartwechsel von Martin Galia auf Christian Lichtlein brachte den Lemgoern kurzzeitig Erfolg. Dann zogen die Kieler innerhalb von zehn Minuten von 22:19 auf 29:22 davon.

Lemgo leistete sich zu viele Ballverluste im Angriff, der den TBV zuvor noch im Spiel gehalten hatte.

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Bester Werfer bei den Kielern waren Kreisläufer Marcus Ahlm und Momir Ilic mit jeweils acht Treffern. Bei den Gästen tat sich Sergo Datukashvili mit fünf Toren hervor, Martin Strobel, Rolf Hermann und Bechtloff trafen jeweils viermal (STATISTIK: Stenogramme des 3. Spieltags).

Gensheimer Topscorer bei Löwen

Bei den Rhein-Neckar Löwen trafen Linksaußen Uwe Gensheimer mit neun Toren, davon sechs Siebenmeter, und Grzegorz Tkaczyk (6) am häufigsten.

Mark Schmetz ließ den Aufsteiger mit acht Treffern bis 15 Minuten vor Schluss von einer Sensation träumen.

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