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Der 21-jährige Schwede Oscar Carlen spielt seit 2008 für die SG Flensburg-Handewitt © getty

Die Mannschaft von Per Carlen gewinnt gegen Lübbecke, der Trainersohn überragt. Die Löwen siegen trotz Startproblemen.

Köln - Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Toyota HBL die Tabellenführung erobert.

Der Drittplatzierte der Vorsaison kam zu einem souveränen 34:25 (16:10) gegen TuS N-Lübbecke und verdrängte Meister THW Kiel und Vizemeister HSV Hamburg zumindest vorübergehend von der Spitze (STATISTIK: Stenogramme des 4. Spieltags).

Die Rhein-Neckar Löwen gewannen dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 33:27 (13:13) bei der HSG Wetzlar und feierten ihren vierten Saisonsieg

Der VfL Gummersbach setzte sich mit 30:25 (14:13) beim weiter punktlosen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm durch und Kann nun ebenfalls vier Erfolge Vorweisen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Lemgo besiegt Balingen

In den weiteren Samstags-Begegnungen des vierten Spieltages setzte sich der TBV Lemgo 32:27 (17:14) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch.

Weiterhin Lehrgeld in der höchsten deutschen Spielklasse zahlt auch der zweite Aufsteiger TSG Lu.-Friesenheim, der nach der 22:24 (9:12)-Niederlage gegen FA Göppingen nach fünf Spielen einen einzigen Zähler auf dem Konto hat.

Carlen bester Werfer

In Flensburg hielten die Gäste in den ersten 20 Minuten der Begegnung gut mit, dann jedoch zogen die Norddeutschen das Tempo an und warfen bis zur Halbzeit eine Sechs-Tore-Führung heraus.

Der Flensburger Oscar Carlen war mit acht Toren bester Werfer der Partie.

"Wir haben von Anfang an sehr gut gespielt, aber Lübbekke hat gut dagegen gehalten. Zum Schluss waren wir stärker", , erklärte der 21-jährige Rückraumspieler und schickte ein Lob an seinen Torhüter raus: "Dan Beutler hat eine überragende Leistung gezeigt."

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Auch Lübbeckes Arne Niemeyer sah im Tormann der Flensburger ebenfalls den entscheidenden Grund für die Niederlage: "Es ist einfach frustrierend, wenn wir die Chancen gut rausspielen, aber immer wieder an Beutler scheitern."

Löwen mit Problemen

Die Rhein-Neckar Löwen, die zuletzt beim SC Magdeburg ihre erste Saisonniederlage kassiert hatten, taten sich mit Außenseiter Wetzlar lange schwer.

Erst nach rund 40 Minuten schaltete der Champions-League-Teilnehmer einen Gang hoch. Ivan Cupic und Grzegorz Tkaczyk waren mit jeweils sieben Toren die besten Löwen-Werfer.

Philipp Müller war mit ebenfalls sieben Treffern erfolgreichster Angreifer der Hessen.

Aufholjagd von Gummersbach

In Gummersbach kamen die Gäste besser in die Partie und lagen zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren vorn (9:4 und 10:5).

Doch mit zunehmender Spielzeit kämpfte sich der VfL heran und ging in der 30. Minute erstmals in Führung.

Diese gaben die Gummersbacher auch nicht mehr ab.

Bester Werfer bei den Oberbergischen war Christoph Schindler mit sieben Treffern, bei Ahlen-Hamm traf Malte Schröder (5) am besten.

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