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Pascal Hens hat bislang in fünf Ligaspielen erst sechs Tore für den HSV erzielt © imago

Hamburgs Trainer droht im Spiel gegen Lübbecke ein Problem auf dem rechten Flügel. Der neue Löwen-Coach will den nächsten Sieg.

Von Julian Meißner

München - Der Kür in der Champions League folgt die Pflicht in der Toyota HBL.

Die Titelkandidaten aus Hamburg und von den Rhein-Neckar Löwen greifen nach den spektakulären Auswärtssiegen in Montpellier und Barcelona am Mittwoch auf heimischem Parkett wieder ins Geschehen auf nationaler Ebene ein.

Der HSV empfängt am 6. Spieltag in der Neuauflage des DHB-Pokal-Halbfinales der vergangenen Saison den TuS N-Lübbecke (ab 20.15 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM), bei den Löwen gastiert der TSV Hannover-Burgdorf.

Gerade der Vizemeister aus Hamburg könnte gegen die ausgeruhte Mannschaft von TuS-Trainer Patrik Liljestrand ins Schwimmen geraten.

Not am rechten Flügel

Denn die Verletzungssorgen von HSV-Coach Martin Schwalb sind noch einmal angewachsen. Neben dem Langzeitverletzten Krzysztof Lijewski (Schulter-OP) fällt auch Allrounder Matthias Flohr mit Rückenproblemen aus, zahlreiche Akteure sind angeschlagen.

Die Einsätze von Torhüter Per Sandström (grippaler Infekt), Rechtsaußen Stefan Schröder (Oberschenkelzerrung) und Rückraumspieler Marcin Lijewski (Oberschenkel-Prellung) sind fraglich.

Im schlimmsten Fall würde mit Hans Lindberg also nur ein Linkshänder verfügbar sein.

Schwalb nimmt Team in die Pflicht

"In Montpellier haben wir bereits bewiesen, dass wir die Zähne zusammenbeißen und auch in schmaler Besetzung gewinnen können. Das müssen wir gegen Lübbecke wiederholen", forderte Schwalb.

Seine Hoffnung: "Mit unseren Fans im Rücken haben wir aber einen weiteren Trumpf auf unserer Seite."

Nur Berlin noch ohne Minuspunkt

Klar ist: Im Fernduell mit den anderen Top-Klubs darf sich der Vizemeister nach der Niederlage in Göppingen so schnell keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Zumal mit den Füchsen Berlin das Team der Stunde am Dienstag in Flensburg siegte, als einzige Mannschaft noch verlustpunktfrei ist und somit ebenfalls ganz oben Ansprüche anmeldet.

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Lübbecke sieht Minimalchance

Der TuS kann befreit aufspielen. "In so einem Spiel können wir natürlich nur gewinnen", sagte Liljestrand, der mit seinem Team einen durchwachsenen Saisonstart (2:6 Punkte) hingelegt hat.

Liljestrand: "Hamburg ist eine der besten Mannschaften der Welt und es wird verdammt schwer, dort zu überraschen. Allerdings haben wir in der letzten Saison immer gut gegen den HSV ausgesehen, und ich hoffe, dass uns das auch in dieser Spielzeit wieder gelingt."

Gudmundssons Warnung

Für die Löwen geht es darum, die Top-Leistung aus Barcelona nach den turbulenten Tagen aufgrund des überraschenden Trainerwechsels von Ola Lindgren zu Gudmundur Gudmundsson zu bestätigen.

"In der vergangenen Saison hatten es die Löwen schwer im Heimspiel gegen Hannover, deshalb sind wir gewarnt", sagte der Isländer vor seinem Heim-Debüt: "Aber wir werden uns gut vorbereiten, und unser Anspruch muss es sein, das Spiel zu gewinnen."

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