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Rechtsaußen Hans Lindberg spielt bereits seit 2007 für den Hamburger HSV © imago

Der Pokalsieger deklassiert Lübbecke, Lindberg ist bester Schütze beim HSV. Löwen-Coach Gudmundsson feiert einen guten Einstand.

Hamburg - Der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen sind am 6. Spieltag der Toyota HBL ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben souveräne Heimsiege gefeiert.

Der Pokalsieger aus Hamburg gewann 40:27 (20:11) gegen den TuS N-Lübbecke, die Löwen setzten sich mit 36:28 (21:13) gegen den TSV Hannover-Burgdorf durch.

Der HSV liegt mit 10:2 Punkten hinter den Füchsen Berlin (12:0) und Meister THW Kiel (10:2) auf dem dritten Tabellenplatz.

Vizemeister Hamburg hatte bei der Neuauflage des DHB-Pokal-Halbfinales vor 8146 Zuschauern keine Mühe mit dem Außenseiter aus Lübbecke.

Lindberg überragend

Bester Werfer des HSV, der am Sonntag mit einem Sieg beim französischen Spitzenklub Montpellier HB einen gelungenen Start in die Champions League hingelegt hatte, war der dänische Nationalspieler Hans Lindberg mit zehn Toren.

Der Kroate Igor Vori verbuchte im ersten Heimspiel nach dreieinhalbwöchiger Pause neun Treffer.

Guter Einstand für Gudmundsson

Im ersten Bundesliga-Spiel unter dem neuen Trainer Gudmundur Gudmundsson knüpften die Löwen an ihre starke Leistung vom Wochenende an, als in der Champions League beim Debüt des Isländers ein überraschender 31:30-Erfolg beim spanischen Spitzenklub FC Barcelona gelungen war.

Grzegorz Tkaczyk (9) aus Polen war beim ungefährdeten Sieg der Löwen über die Gäste von der Leine treffsicherster Akteur.

Qualitätsgewinn durch Kraus

"Wir haben sehr konzentriert gespielt und auf unsere Chance gewartet, deswegen sieht es vielleicht einfacher aus, als es war", sagte Torhüter HSV-Johannes Bitter und lobte die gute Integration von Nationalspieler Michael Kraus: "Wir haben uns spielerisch gesteigert. Mimi Kraus hat sich sehr gut eingelebt - durch ihn haben wir im Rückraum noch an Qualität dazugewonnen."

Arne Niemeyer war nach der Abfuhr in der O2-World bedient: "Wenn die Hamburger vor dieser Kulisse erstmal ins Rollen kommen, dann sind sie schwer zu stoppen", sagte der Rückraumspieler: "Wir haben schlecht gespielt, aber wir sollten die Partie auch nicht überbewerten."

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Gegen die Rhein-Neckar Löwen werde Lübbecke auf jeden Fall wieder alles geben, kündigte der 28-Jährige an: "Jede Mannschaft, die zu uns kommt, bekommt eine richtige Kampfansage. Wir wollen alle Punkte zu Hause behalten."

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