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Christop Schindler erzielt im Spiel gegen den SC Magdeburg vier Treffer © getty

Der Höhenflug des VfL geht weiter. Die Gäste aus Magdeburg verlangen dem zwölfmaligen Deutschen Meister allerdings alles ab.

Von Olaf Mehlhose

Gummersbach - Der VfL bleibt oben dran.

Am sechsten Spieltag der Toyota HBL hat sich der VfL Gummersbach in einer hart umkämpften Partie mit 31:28 (12:13) gegen den SC Magdeburg durchgesetzt.

Dank des fünften Siegs im sechsten Spiel liegt der VfL in der Tabelle punktgleich mit dem zweitplatzierten THW Kiel auf Platz fünf. (STENOGRAMME des 6. Spieltags).

Das Überraschungs-Team aus Magdeburg dagegen musste mit der zweiten Saison-Niederlage einen kleinen Rückschlag hinnehmen.

Bester Werfer bei den Gastgebern war Vedran Zrnic mit elf Treffern, bei den Gästen verbuchte Robert Weber mit sechs Toren die beste Ausbeute.

SCM mit nervösem Start

Vor 2100 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle begann der SCM nervös. Das erste Tor für Magdeburg zum 1:2 erzielte Jure Natek nach rund fünf Minuten.

Dank einiger guter Paraden von VfL-Keeper Vjenceslav Somic zog Gummersbach auf 4:1 (6:56) davon (DATENCENTER: Der Toyota-HBL-Spielplan) .

Die Magdeburger kamen jedoch mit laufender Spielzeit immer besser ins Spiel und die Gastgeber rannten sich ein ums andere Mal in der gut gestaffelten Abwehr der Gäste fest. Fabian van Olphen gelang der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 7:7 (16:49).

Starke Torhüter

Nach einem Tempogegenstoß hatte Patrick Wiencek die Chance Gummersbach mit 10:7 in Front zu bringen, doch der Kreisläufer scheiterte freistehend an Gerry Eiljers. Stattdessen verkürzte Magdeburg 9:8 (19:39).

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Die Partie stand in Halbzeit eins aber vor allem im Zeichen der Torhüter: Sowohl Somic als auch Eiljers konnten sich ein ums andere Mal in Eins-gegen-Eins-Situation auszeichnen.

Robert Weber brachte Magdeburg kurz vor der Pause sogar erstmals mit 13:12 in Führung.

Sonderbewachung für Tönnesen

Auch in der zweiten Hälfte standen die starken Abwehrreihen im Mittelpunkt.

Die Führung wechselte hin und her ohne dass sich eine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzten konnte. Nach einem verwandelten Siebenmeter von Zrnic stand es 19:19 (36:19).

Hasanefendic verordnete seinem Team Offensivdeckung gegen Stian Tönnesen, doch Magdeburg nutzte die nun freigewordenen Räume und glich durch Steffen Coßbau zum 21:21 (41:31) aus.

Magdeburg bleibt dran

Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich Gummersbach nach einem Treffer von Christoph Schindler zum 23:21 (47:27) erstmals mit zwei Toren absetzten.

Die Mannschaft von Frank Carstens ließ sich jedoch zu keiner Zeit abschütteln und schaffte nach einem Gegenstoß über Weber den 24:24-Ausgleich (49:07).

Matchwinner Zrnic eiskalt

Die Entscheidung zugunsten von Gummersbach erzwangen schließlich die beiden Besten.

Somic reagierte bei einigen Angriffen der Magdeburger glänzend, auf der anderen Seite des Feldes zeigte sich Zrnic als eiskalter Vollstrecker - unter anderem mit sieben verwandelten Siebenmetern, bei sieben Versuchen.

Obwohl der SCM zu keiner Zeit aufgab, brachte Gummersbach die knappe Führung letztlich ungefährdet über die Zeit.

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