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Linksaußen Ivan Nincevic spielt seit Januar für die Füchse Berlin © getty

Die Berliner wahren auch gegen Großwallstadt die Weiße Weste und bleiben an der Spitze. Nächste Woche geht es zum Spitzenspiel.

München - Die Füchse Berlin haben ihre Siegesserie in der Toyota HBL fortgesetzt und die Tabellenführung behauptet.

Das Überraschungsteam feierte am 7. Spieltag mit 27:24 (14:11) gegen den TV Großwallstadt den siebten Erfolg. (die Stenogramme des 7. Spieltags)

Mit 14:0 Punkten führen die Berliner vor Titelverteidiger THW Kiel (12:2) und Vizemeister HSV Hamburg (12:2). Am kommenden Sonntag treten die Füchse zum Spitzenspiel in Hamburg an. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nincevic überragend

Ivan Nincevic war mit elf Treffern überragender Akteur der Berliner, die unter der Woche den auslaufenden Vertrag mit Trainer Dagur Sigurdsson vorzeitig um zwei Jahre verlängert hatten.

"Es war ein sehr nervöses Spiel. Es hat nicht alles geklappt, aber wir haben gewonnen und bleiben Tabellenführer", sagte Alexander Petersson.

Der isländische Nationalspieler blickt schon auf das Duell gegen den HSV: "Wenn wir da gewinnen, sind wir endgültig die Gejagten".

Für die Großwallstädter - nach der zweiten Saisonniederlage mit 10:4 Punkten Achter - erzielte Stefan Kneer sechs Tore.

Hannover überrascht

Derweil sorgte Hannover-Burgdorf für eine Überraschung. Die Niedersachsen gewannen am 30:29 (17:16) gegen den zwölfmaligen deutschen Meister VfL Gummersbach und feierten den zweiten Sieg der Saison.

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Außerdem unterlag Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm 29:30 (18:16) gegen HBW Balingen-Weilstetten.

Während Balingen den ersten Sieg holte, warten die Ahlener weiter auf den ersten doppelten Punktgewinn.

Gummersbach fällt zurück

Gummersbach (10:4) rutschte in der Tabelle auf den achten Platz ab, Hannover (4:10) ist Elfter. Balingen (4:10) liegt direkt dahinter punktgleich auf dem zwölften Rang, Ahlen-Hamm (1:13) ist Vorletzter.

Hannover zeigte hohen kämpferischen Einsatz und gewann die enge Begegnung am Ende verdient.

Beste Werfer der Gastgeber waren Torge Johannsen und Morten Olsen mit jeweils sechs Treffern, bei den Gummersbachern zeigten sich Adrian Pfahl und Vedran Zrnic (beide 7 Tore) treffsicher.

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