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Filip Jicha war mit acht Toren der überragende Mann auf Seiten der Kieler © imago

Angeführt von Jicha dreht der Rekordmeister einen Zwei-Tore-Rückstand. Der SG reichen auch 26 Tore von drei Akteuren nicht.

Kiel - Champions-League-Sieger THW Kiel bleibt in der Toyota HBL Spitzenreiter Füchse Berlin auf den Fersen.

Der Titelverteidiger kam im Derby beim alten Rivalen SG Flensburg-Handewitt zu einem 37:31 (16:18)-Sieg und rückte mit 14:2 Punkten direkt hinter den noch ungeschlagenen Berlinern (14:0) auf den zweiten Platz vor.

Seinen Platz in der Spitzengruppe festigte auch Ex-Meister VfL Gummersbach, der gegen TuS N-Lübbecke 31:26 (15:12) gewann und nun mit 14:4 Zählern Vierter ist.

Außerdem kam die HSG Wetzlar mit einem hart erkämpften 23:22 (12:12)-Erfolg über FA Göppingen zum ersten Saisonsieg (Video).

SG zur Pause noch vorn

In Flensburg bedurfte es auf Kieler Seite schon einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um die zweite Saisonniederlage noch abzuwenden.

Zur Pause hatte noch Flensburg mit 18:16 auf der Siegerstraße gelegen, in der Schlussphase war es dann aber doch eine einseitige Angelegenheit.

Am Rande des Spiels gab der THW zudem die Verpflichtung des serbischen Nationalspielers Marko Vujin ab der Saison 2012/2013 bekannt.

Jicha lobt Zeitz

Großes Lob verteilte Filip Jicha, der gemeinsam mit Christian Sprenger bester Kieler Werfer war, an Christian Zeitz.

"Christian hat in den entscheidenden Momenten wichtige Ballgewinne gehabt. Ausgerechnet Christian, der hier in der Hölle Nord einen besonders schweren Stand hat", sagte der Tscheche bei SPORT1.

Zeitz war sieben Mal erfolgreich (Stenogramme des 8. Spieltags).

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"Hammergroße" Enttäuschung

Den Flensburgern half auch eine bärenstarke Vorstellung von Oscar Carlen, Anders Eggert und Lasse Boesen nicht. Das Trio erzielte 26 der 31 SG-Tore.

Carlen und Eggert waren je neun Mal erfolgreich, Boesen traf acht Mal ins Schwarze (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Die Enttäuschung ist schon hammergroß. Wir haben 45 Minuten gut mitgehalten, dann haben wir zu viele technische Fehler gemacht", analysierte Eggert bei SPORT1. "Das dürfen wir uns gegen Kiel nicht erlauben."

VfL bleibt Heimmacht

Gummersbach war unterdessen in der heimischen Eugen-Haas-Halle einmal mehr eine Macht.

Nach einer starken Vorstellung in der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden, womit der VfL weiter seit März 2006 in Gummersbach ungeschlagen ist.

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