vergrößernverkleinern
Kiels Kim Andersson bangt nach einem Knorpelschaden im Knie um die WM © getty

Die Genesung des Kielers Kim Andersson verzögert sich. Der Schwede steht vor einer neuen Herausforderung. Thierry Omeyer hat dagegen Glück im Unglück.

München - Knapp zwei Wochen vor dem Gipfeltreffen zwischen dem HSV Hamburg und dem THW Kiel mehren sich auch beim Deutschen Meister die Meldungen aus dem Lazarett.

Nachdem dem THW mit Christian Zeitz (Außenbandriss im linken Sprunggelenk) der letzte Linkshänder im Rückraum ausfiel, muss nun auch Welttorhüter Thierry Omeyer passen.

Allerdings ist die Diagnose weniger schlimm als befürchtet: Die Kernspintomografie am Donnerstag ergab lediglich einen Überlastungs-schaden, keine Muskelsehnenverletzung, berichten die "Kieler Nachrichten".

Zwar steht der Einsatz des Franzosen am Dienstag (ab 19 Uhr LIVESCORES) in Frage, doch eine Woche darauf in Hamburg soll Omeyer wieder voll eingreifen können.

Zwei Rückkehrer im Rückraum

Auch Zeitz macht sich Hoffnungen auf eine rasche Rückkehr: Natürlich wolle er im Spitzenspiel dabei sein, "aber wenn ich nicht helfen kann, macht es keinen Sinn".

Angesichts des dichten Terminplans lässt der 29-Jährige Vorsicht walten. "Es ist wichtig, dass die Verletzung nicht schlimmer wird."

Bereits gegen Wetzlar kehren mit Aron Palmarsson, dessen Adduktorenbeschwerden abklingen, und dem grippegeschwächten Jicha wohl zwei Rückraumspieler in den Kader zurück.

Anderssons Genesung zieht sich hin

Nach wie vor weit von einem Comeback entfernt ist Kim Andersson. Der Schwede muss wegen seines Knorpelschadens im Knie womöglich sogar für die Heim-WM im Januar absagen, schreiben die "Kieler Nachrichten".

Der Muskelaufbau im Sprungbein verzögere sich, knapp sechs Monate nach der Operation lasse sich das Gelenk nicht schmerzfrei beugen.

"Ich habe nie mehr als drei Wochen ausgesetzt", sagt der 164-malige Nationalspieler. "Mit Schmerzen hatte ich nie Probleme."

Der Shooter steht jetzt vor einer neuen Herausforderung.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel