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Hans Lindberg (M.) und der HSV haben die vergangenen neun Ligaspiele gewonnen © getty

Für Flensburg gibt es in Hamburg nichts zu holen. Die Löwen erobern die Tabellenführung, auch Berlin gewinnt seine Partie.

München - Der HSV Hamburg bleibt in der Toyota HBL in der Erfolgsspur. Die Hanseaten gewannen ihr Heimspiel am 10. Spieltag gegen die SG Flensburg-Handewitt sicher mit 32:24 (18:12).

In den ersten 20 Minuten hielten die Gäste noch mit, doch dann setzte sich der HSV immer weiter ab. Ein Grund: Torwart Johannes Bitter, der just beim Stand von 11:11 zwischen die Pfosten rückte.(Stenogramme des 10. Spieltags)

Der Schlussmann sah sich aber nicht als Matchwinner. "Wir haben in der Anfangsphase nicht gut gespielt, dann aber gut zusammengeackert", sagte Bitter bei SPORT1.

Entscheidend seien die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gewesen.

Lindberg bester HSV-Werfer

Flensburgs Viktor Szilagyi bedauerte "fünf Minuten, in denen bei uns nur wenig lief. Wir haben uns versunsichern lassen, so dass wir völlig unsere Linie verloren haben."

Der Österreicher war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer der SG, Hans Lindberg traf für den HSV sogar achtmal. Die Gastgeber sind nach dem neunten Saisonsieg nun punktgleich mit dem THW Kiel auf Rang zwei.

Auf den ersten Tabellenplatz haben sich vorübergehend die Rhein-Neckar Löwen geschoben. Der Champions-League-Teilnehmer setzte sich am 12. Spieltag mit 31:23 (14:12) gegen den TV Großwallstadt durch. Erfolgreichster Werfer war Löwen-Spieler Uwe Gensheimer mit sieben Toren.

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Füchse gewinnen auswärts

In einem spannenden Verfolgerduell hielten die Füchse Berlin durch einen 34:32 (18:16)-Auswärtssieg beim VfL Gummersbach den Anschluss an die Tabellenspitze.

Bartlomiej Jaszka und Sven-Sören Christophersen trugen jeweils acht Tore zum Erfolg des Klubs aus der Haupstadt bei.

Wetzlar siegt gegen Ahlen-Hamm

Im Tabellenkeller wartet die HSG Ahlen-Hamm weiter auf ihren ersten Sieg. Im Heimspiel gegen HSG Wetzlar setzte es mit 27:30 (14:14) bereits die neunte Niederlage im zehnten Spiel.

Wetzlar verbesserte sich durch den zweiten Saisonsieg auf Platz 14.

Einen klaren 33:22 (16:14)-Heimsieg feierte TuS N-Lübbecke gegen den DHC Rheinland. In dem Nachholspiel des ersten Spieltags war Frank Loke mit zwölf Treffern der überragende Akteur in der Kreissporthalle Lübbecke.

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