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Silvio Heinevetter debütierte im Juni 2006 in der deutschen Nationalmannschaft © getty

Die schwelende Personalie ist vom Tisch: Der Nationaltorhüter verlängert seinen Vertrag in Berlin gleich um mehrere Jahre.

Berlin - Der Poker um Nationaltorwart Silvio Heinevetter ist beendet.

Wie SPORT1 am Freitagmorgen bereits vorab erfahren hatte, verlängerte der Schlussmann seinen Vertrag bei den Füchsen Berlin um drei Jahre. Bereits am Tag zuvor hatte der 26-Jährige sein Bleiben im Mannschaftskreis gefeiert - mit Berliner Buletten und einem Kasten Bier.

"Ich kann mich mit dem Verein voll identifizieren und glaube, dass wir vor einer erfolgreichen Zukunft stehen", sagt die deutsche Nummer eins.

Der 1,94 Meter große Torhüter, der mit der Schauspielerin Simone Thomalla liiert ist, fühlt sich in der Hauptstadt pudelwohl: "Das ist die beste Stadt Deutschlands."

Hanning hätte noch länger gewartet

Um die Dienste des Keepers war in den vergangenen Wochen ein wahrer Wettstreit entbrannt. Sowohl die Rhein-Neckar-Löwen als auch der HSV Handball hatten Interesse gezeigt.

"Die Angebote der anderen Vereine haben mir sehr geschmeichelt", so Heinevetter: "Nach den Spielen mit der Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation brauchte ich noch ein paar Tage zum Nachdenken."

"Ich hätte auch noch bis Ende November auf seine Entscheidung gewartet", erklärte derweil Füchse-Manager Bob Hanning. Am Ende freute er sich, dass sein prominentester Spieler verlängerte: "Das zeigt, welche wirtschaftliche Stärke und sportliche Bedeutung die Füchse mittlerweile besitzen."

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Heinevetter, ein künftiger "Weltstar"

Klub-Vorsitzender Frank Steffel wurde gar euphorisch: "Heinevetter ist neben Heiner Brand und Stefan Kretzschmar das beliebteste Gesicht im deutschen Handball. Es ist sehr wichtig, dass er in Berlin bleibt. Er wird hier zum Weltstar. Von mir aus kann er noch in den nächsten zehn Jahren in Berlin bleiben."

Die Rhein-Neckar Löwen hatten bereits am Mittwoch erklärt, dass die Verhandlungen mit Heinevetter geplatzt seien.

"Die inhaltlichen vertraglichen Vorstellungen beider Seiten haben nicht zueinander gepasst. Wir haben ihm deshalb absagen müssen", sagte Löwen-Manager Thorsten Storm.

"Ein Gesicht für den Verein"

In Berlin hatte Silvio Heinevetter seit langem ein unterschriftsreifes Papier vorliegen.

"Unser Angebot steht seit sechs Wochen - unverändert. Er ist ein wichtiger Repräsentant der Stadt und ein Gesicht für den Verein", hatte Hanning gesagt.

In der Nationalmannschaft ist Heinevetter, der 2009 vom SC Magdeburg zu den Füchsen gewechselt war, mittlerweile zur Nummer eins gereift.

In den zurückliegenden EM-Qualfikationsspielen in Lettland (36:18) und gegen Österreich (26:26) hatte er glänzende Leistungen gezeigt und seine Ausnahme-Klasse bestätigt.

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