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Jacob Heinl (am Ball) steuert vier Treffer zum achten Saisonsieg der Flensburger bei © getty

Flensburg siegt im ersten Spiel nach der Entlassung von Carlen. Dessen Sohn deutet bei SPORT1 seinen baldigen Abschied an.

München - Die Rhein-Neckar Löwen haben im Titelrennen in der Toyota HBL einen Rückschlag erlitten und den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Der Champions-League-Teilnehmer unterlag bei der SG Flensburg-Handewitt mit 31:32 (16:16) und fiel mit 19:5 Punkten sogar auf den vierten Platz zurück.

Tabellendritter sind nun die Füchse Berlin (19:3 Zähler) nach einem 36:32 (17:17)-Erfolg gegen Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Am Dienstag (ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) kommt es zum Topduell zwischen dem Tabellenzweiten HSV Hamburg und Spitzenreiter THW Kiel (beide 20:2).

Ausgeglichene Partie in Flensburg

Flensburg (16:8) überzeugte im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Per Carlen und machte den Löwen das Leben in einer ausgeglichenen Begegnung von Beginn an schwer.

Beide Teams schafften es in der umkämpften Partie lange nicht, sich einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten.

Auch als die SG auf 28:25 (50.) davonzog, kamen die Löwen noch einmal zurück (31:31/57.). Doch am Ende hatte Flensburg nach einem verwandelten Siebenmeter von Lasse Svan Hansen (58.) das bessere Ende für sich. (Stenogramme des 11. Spieltags)

Bei den Gästen glänzte Nationalspieler Uwe Gensheimer trotz der Niederlage mit zehn Toren. Bester Flensburger Werfer war Lasse Boesen mit sieben Treffern.

Oscar Carlen spricht von Abschied

Für Flensburgs neuen Coach Ljubomir Vranjes war auch sein Vorgänger am Erfolg beteiligt. "Es ist schwer, in der kurzen Zeit etwas Großes zu verändern", sagte der Schwede bei SPORT1. Für ihn hat "die Mannschaft die richtige Einstellung gezeigt."

Auch Oscar Carlen betonte: "Es ist egal, wer auf der Bank sitzt, wir stehen als Mannschaft zusammen." Für ihn sei die Zeit nach der Entlassung seines Vaters "besonders schwer".

Zugleich heizte er Spekulationen über einen Vereinswechsel an: "Es sieht so aus, dass ich nächstes Jahr nicht mehr für Flensburg spiele."

[kaltura id="0_miwghf6d" class="full_size" title="Flensburg besiegt die Rhein Neckar L wen"]

Gummersbach siegt bei Schlusslicht

Fünfter ist der VfL Gummersbach (16:6), der beim punktlosen Schlusslicht MT Meldungen zu einem mühevollen 25:24 (10:13)-Erfolg kam.

Altmeister Frisch Auf Göppingen liegt hinter den punktgleichen Flensburgern nach einem 25:22 (11:11) bei der TSV Hannover-Burgdorf auf Rang sieben.

Kehrmann mit sieben Treffern

Der DHC Rheinland hat unterdessen einen Befreiungsschlag verpasst. Die Dormagener unterlagen zu Hause dem TBV Lemgo 19:26 (7:12) und bleiben mit 4:18 Punkten Drittletzter. Ex-Meister Lemgo ist mit 12:10 Zählern Neunter.

Bester Werfer der Gäste war der ehemalige Nationalspieler Florian Kehrmann mit sieben Toren.

Zudem besiegte der TuS N-Lübbecke HBW Balingen-Weilstetten 32:22 (17:9) und verschaffte sich weiter Luft im Tabellenkeller.

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