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Michael Kraus spielt seit dieser Saison für den HSV Hamburg © getty

Die Hamburger schlagen die Rhein-Neckar Löwen nach Pausenrückstand und verteidigen die Spitze. Auch Kiel und die Füchse siegen.

Hamburg/München - Dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat der HSV Hamburg die Tabellenführung in der Toyota HBL erfolgreich verteidigt.

Im Spitzenspiel des 13. Spieltages setzte sich die Mannschaft nach einer nervenaufreibenden Schlussphase mit 32:31 (13:16) gegen die Rhein-Neckar Löwen durch.

Erster Verfolger des Pokalsiegers sind weiterhin die Füchse Berlin, die sich mit 32:28 (18:15) gegen HBW Balingen-Weilstetten durchsetzten. (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Meister THW Kiel zeigte gegen den SC Magdeburg nach einer schwachen ersten Hälfte mit vielen Fehlern in der Offensive im zweiten Durchgang noch sein wahres Leistungsvermögen und erkämpfte sich einen 25:22 (11:15)-Sieg. Kiel bleibt hinter dem HSV und den Füchsen auf dem dritten Platz.

Bitter überragend

Vor 11.076 Zuschauern in Hamburg hielt Nationaltorwart Johannes Bitter die Gastgeber mit starken Paraden vor der Pause im Spiel. (Die Stenogramme des 13. Spieltages)

Nach dem Seitenwechsel kam Hamburg dann besser ins Spiel. 92 Sekunden vor Schluss gelang Marcin Lijewski der entscheidende Treffer gegen die Löwen, die für ihren starken Einsatz nicht belohnt wurden.

Hamburgs Trainer Martin Schwalb war dementsprechend mit der ersten Hälfte äußerst unzufrieden.

"In der Anfangsphase haben wir uns ganz schwach präsentiert. Wir haben den Löwen viele Gegenstöße ermöglicht. Aber im zweiten Durchgang hat die Truppe gezeigt, was in ihr steckt", sagte Schwalb bei SPORT1.

[kaltura id="0_k6ekyrfz" class="full_size" title="Knapper 32 31 Sieg f r den HSV gegen die L wen"]

Schwalb bremst Euphorie

Bester HSV-Werfer war Domagoj Duvnjak mit sechs Toren. Uwe Gensheimer traf gleich elf Mal für die Löwen.

"In Gummersbach haben wir ein ganz wichtiges Spiel. Wir sollten jetzt nicht durchdrehen", trat der zum Saisonende scheidende Coach auf die Euphoriebremse.

Die Löwen verloren durch die Niederlage den direkten Anschluss an das Spitzentrio und haben drei Zähler weniger auf dem Konto als Kiel.

Melsungen gibt rote Laterne ab

Für eine Überaschung sorgte der MT Melsungen. Das bisherige Schlusslicht gewann 27:26 (16:13) gegen den TBV Lemgo.

Durch den zweiten Saisonsieg verdrängte Melsungen Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm zumindest vorübergehend auf den letzten Tabellenplatz.

Unmittelbar vor Melsungen auf dem 16. Platz steht der DHC Rheinland, der gegen Frisch Auf Göppingen eine 21:27 (6:12)-Niederlage kassierte.

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