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Gudjon Valur Sigurdsson verwandelte all seine fünf Würfe gegen den VfL © getty

Die Badener ringen Gummersbach in den Schlussminuten nieder. Nun dient Klopp als Orientierung. Die Füchse holen Platz 2 zurück.

München - Die Topteams der Toyota HBL haben sich am 15. Spieltag auch am Sonntag keine Blöße gegeben.

Nachdem Spitzenreiter HSV Hamburg beim 39:25 (17:7) gegen Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim sein Punktekonto auf 28:2 aufgestockt und auch Titelverteidiger THW Kiel (24:6) beim 37:26 (21:13) gegen den TSV Hannover-Burgdorf gewonnen hatte, zogen die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen nach. (HSV festigt Platz 1 - Kiel bleibt dran)

Die Füchse (25:5) behielten mit 31:28 (15:10) gegen die HSG Ahlen-Hamm die Oberhand und eroberten den zweiten Platz vom THW zurück. Die Rhein-Neckar Löwen (21:7), die sich mit 36:34 (17:16) gegen den VfL Gummersbach durchsetzten, lauern auf dem fünften Platz.

Acht Tore von Bielecki

Der TV Großwallstadt trennte sich 25:25 (16:14) vom TBV Lemgo und verpasste es, am Tabellennachbarn vorbeizuziehen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Löwen lagen noch in der Schlussphase mit zwei Toren zurück, bogen aber das temporeiche Spiel mit einem Kraftakt um.

Bester Werfer war der polnische Rückraumspieler Karol Bielecki mit acht Toren, beim VfL ragte Jörg Lützelberger mit sieben Treffern heraus. (STENOGRAMME: Der 15. Spieltag)

Sigurdsson orientiert sich an Klopp

"Ich bin froh, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind", sagte Gudjon Valur Sigurdsson bei SPORT1. "Wir haben nicht unsere beste Leistung gezeigt."

Der isländische Außenspielern verwandelte bei seinem Comeback nach zehn Monaten Verletzungspause alle seine fünf Wurfversuche. "Ich war überrascht, dass ich die ganze zweite Hälfte spielen durfte", ergänzte Sigurdsson.

Als Meisteranwärter sieht er die Löwen nicht, "Platz 2 oder 3 wäre schon gut. Wir können uns nur an den Sprüchen von Jürgen Klopp orientieren und aufs nächste Spiel schauen."

Ahlen-Hamm dank Hock lange dran

Die Füchse, die in Johannes Sellin (sieben Tore) ihren erfolgreichsten Schützen hatten, lagen von Beginn an vorn und setzten sich Mitte der ersten Spielhälfte von 5:4 auf 10:4 ab.

Bis zur 42. Minute kämpften sie die Westfalen aber wieder auf 19:21 heran, bevor die Berliner noch mal anzogen und beim 26:20 den HSG-Widerstand gebrochen hatten.

Bei den Gästen ragte Marcus Hock, der alle sechs Siebenmeter verwandelte, mit neun Treffern heraus.

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