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Bartlomiej Jaszka (r.) erielt den Siegtreffer für die Füchse in letzter Sekunde © getty

Jaszka erzielt den Siegtreffer mit der Schlusssirene - zuvor kommen die Füchse lange nicht ins Spiel. Die Löwen lassen Federn.

Berlin/Mannheim - Mit einer Energieleistung haben die Füchse Berlin am 17. Spieltag der Toyota-HBL einen überraschenden Rückschlag im Titelkampf gerade noch verhindert.

Der Tabellenzweite aus der Haupstadt setzte sich nach einer schwachen ersten Hälfte und zwischenzeitlichem Sechs-Tore-Rückstand noch mit 27:26 (10:15) gegen den SC Magdeburg durch. (Stenogramme 17. Spieltag)

Mit der Schlusssirene erzielte Bartlomiej Jaszka den Siegtreffer.

Mit nun 29:5 Punkten bleiben die Füchse engster Verfolger des souveränen Tabellenführers HSV Hamburg.

Löwen lassen Federn

Schlechter erging es den Rhein-Neckar Löwen, die gegen den TBV Lemgo nicht über ein 31:31 (17:12) hinauskamen.

Die Badener verdrängten mit 26:8 Zählern den Titelverteidiger THW Kiel (25:7) zwar für mindestens 24 Stunden vom dritten Platz, drohen aber den Anschluss an den HSV zu verlieren.

Die Hamburger spielen am Mittwoch gegen HBW Balingen-Weilstätten, Meister Kiel tritt bei TuS N-Lübbecke an.

Rückhalt Heinevetter

In Berlin erwischten die Füchse eine rabenschwarze erste Halbzeit, in der Torwart Silvio Heinevetter die Gastgeber mit einigen Paraden vor einem noch höheren Rückstand bewahrte.

Johannes Sellin führte den schwachen ersten Spielabschnitt bei SPORT1 vor allem auf den fehlenden körperlichen Einsatz zurück: "In der ersten Hälfte hat uns die Härte gefehlt, da hat uns Magdeburg kaputtgehauen."

Nach der Pause drehten die Gastgeber dann aber vor allem in Person von Mark Bult auf, der im zweiten Durchgang sieben Treffer erzielte.

[kaltura id="0_6vsm3rii" class="full_size" title=" Lemgo holt Punkt gegen die Löwen"]

"In der zweiten Hälfte hat es dann umso besser geklappt, deswegen freuen wir uns riesig über den Sieg", sagte Sellin: "Durch 'Babas' (Spitzname von Jazska, d. Redaktion) fulminantes Tor haben wir dann auch verdient gewonnen."

Fritz rettet einen Punkt

In der Mannheimer SAP-Arena hatten die Löwen den TBV nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunächst klar im Griff und zogen bis zur Pause auf 17:12 davon.

In der zweiten Halbzeit kam das Gästeteam von Trainer Volker Mudrow aber immer besser ins Spiel und führte sieben Minuten vor dem Ende sogar mit drei Toren (29:26).

Grzegorz Tkaczyk mit seinem Treffer zum 30:30 eine Minute vor dem Ende sowie Torwart Henning Fritz mit zwei Paraden kurz vor der Schlusssirene sicherten den Löwen zumindest einen Punkt.

Bester Werfer der Gastgeber war Olafur Stefansson mit acht Toren. Florian Kehrmann war beim TBV mit ebenfalls acht Toren am treffsichersten.

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