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Torhüter Johannes Bitter (l.) spielt seit dem Jahr 2007 für den HSV Hamburg © getty

Der Spitzenreiter wird von Außenseiter Ahlen-Hamm eine Halbzeit an der Nase herumgeführt. Ein Zwischenspurt wendet das Blatt.

Dortmund - Der HSV Hamburg ist zum Auftakt des 19. Spieltages nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt.

Dank eines Kraftaktes in der zweiten Halbzeit setzte sich der Spitzenreiter mit 30:28 (12:17) beim Tabellenvorletzten HSG Ahlen-Hamm durch.

Durch den 18. Sieg in Serie festigten die Hanseaten mit 36:2 Punkten ihre Tabellenführung vor Füchse Berlin (31:5) und Titelverteidiger THW Kiel (29:7). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Vor rund 10.870 Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle war Marcin Lijewski mit sieben Toren erfolgreichster Hamburger Werfer.

Ahlen-Hamm eine Halbzeit wie im Rausch

Wie seine Teamkollegen stand aber auch Lijewski in der ersten Halbzeit lange neben sich. Ahlen-Hamm lag angeführt vom überragenden Chen Pomeranz zwischenzeitlich mit sechs Toren Vorsprung in Führung.

Der HSV konnte hingegen nach knapp 22 Minuten noch nicht einmal eine Zwei-Mann-Überzahl nutzen, um näher heranzukommen. Immer wieder scheiterten die Hanseaten am Keeper der Gastgeber, Martin Ziemer.

"Wir haben leichte Fehler gemacht: Bälle fallen gelassen, Fangfehler, Passfehler und in der Abwehr hatten wir keine Aggressivität", fasste Pascal Hens bei SPORT1 die Mängel im HSV-Spiel zusammen.

Zwischenspurt reicht dem HSV

Die Ansprache von Trainer Martin Schwalb in der Pause zeigte dann aber schnell Wirkung. Binnen weniger Minuten verwandelten die Hamburger den 12:17-Rückstand in eine 20:18-Führung.

[kaltura id="0_0xrj6z1d" class="full_size" title="Knapper Sieg f r den HSV"]

"In der Halbzeit haben wir uns zusammengerissen und auch ein bisschen zur Sau gemacht - dann lief es besser", sagte ein erleichterter Hens: "Wir haben uns das einfacher vorgestellt, aber Ahlen-Hamm hat eine gute Mannschaft."

Am Ende des Zwischenspurts lag der Favorit mit 24:20 vorne. Die Führung retteten die Hamburger im letzten Spiel vor der WM-Pause so gerade ins Ziel.

Pomeranz ist "nicht enttäuscht"

Pomeranz, mit sieben Treffern bester Werfer bei Ahlen-Hamm, wollte trotzdem kein Trübsal blasen.

"Ich bin nicht enttäuscht, denn wir haben eine gute Leistung gebracht", sagter er im Gespräch mit SPORT1.

Letztlich habe sich die bessere Mannschaft eben durchgesetzt, stellte er fest: "Wir hatten eine schwache Phase nach der Halbzeit. Daran lag es."

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