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Die Rhein-Neckar Löwen kassierten in Göppingen ihre vierte Saisonpleite © getty

Der THW und Berlin bleiben nach ihren Siegen Tabellenführer HSV auf den Fersen. Nur die Gudmundsson-Truppe aus Mannheim stolpert.

München - Die Favoriten haben sich am 19. Spieltag der Toyota HBL keine Blöße gegeben.

Einen Tag nach dem 30:28-Erfolg von Tabellenführer HSV Hamburg in Ahlen-Hamm zogen die Verfolger nach. (STENOGRAMME: Der 19. Spieltag)

Die Füchse Berlin nahmen nach einem 15:18-Rückstand letztlich doch noch die Auswärtshürde beim TuS N-Lübbecke und siegten 27:22.

Mit nunmehr 33:5 Punkten festigten sie den zweiten Platz hinter Hamburg (36:2). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Rekordmeister THW Kiel bleibt in Lauerstellung. Der Champions-League-Sieger hatte beim 33:23-Heimerfolg gegen Schlusslicht DHC Rheinland keine Probleme und liegt mit jetzt 31:7 Zählern weiter auf dem dritten Tabellenrang.

Löwen stolpern in Göppingen

Dagegen mussten die Rhein-Neckar Löwen Federn lassen. Nach dem 31:35 bei Frisch Auf! Göppingen haben die Löwen auf Platz vier bereits acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Hamburg. Göppingen bleibt Tabellenfünfter.

"Wir haben uns schon Anfang Dezember gesagt, dass die Rhein-Neckar Löwen diesmal fällig sind. Das hat jeder in der Halle heute auch gemerkt", sagte Göppingens Nationalspieler Michael Haaß bei SPORT1.

Vor allem die Stimmung vor heimischer Kulisse - wo die Göppinger in dieser Saison bislang nur gegen den TBV Lemgo einen Punkt abgaben - machte Haaß für die bislang starke Saison seines Teams verantwortlich:

[kaltura id="0_v1vft5yi" class="full_size" title="G ppingen dominiert die L wen"]

"Es ist für jede Mannschaft der Welt schwer, hier zu bestehen."

"Wussten, dass die Hütte brennen wird"

Ähnliches gilt auch für die Bördelandhalle in Magdeburg.

Dort setzte sich der heimische SCM mit 34:29 (13:12) gegen die SG Flensburg-Handewitt durch und rückte mit 22:16 Punkten bis auf zwei Zähler an die Norddeutschen heran.

"Wir wussten, dass die Hütte brennen wird und wollten den Zuschauern eine ordentlich Vorstellung bieten. Das haben wir geschafft", freute sich Robert Weber, mit elf Toren Magdeburgs bester Werfer, im Gespräch mit SPORT1.

Flensburg hat die Spitzenplätze vorerst aus den Augen verloren.

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