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Martin Schwalb trainiert den HSV Hamburg seit Oktober 2005 © getty

Hamburg und Nordhorn patzen am zwölften Spieltag. Lemgo nutzt die Gunst der Stunde und klettert auf den zweiten Tabellenplatz.

München - Die mit hohen Ambitionen in die Saison gestarteten Handball-Bundesligisten HSV Hamburg und HSG Nordhorn haben weitere Rückschläge hinnehmen müssen.

Nordhorn verlor bei den Füchsen Berlin 29:30 (13:18) und musste mit nunmehr 17:7 Punkten auf Platz vier den TBV Lemgo (19:5) vorbeiziehen lassen.

Die Ostwestfalen bezwangen Frisch Auf Göppingen 31:25 (15:15) und verbesserten sich nun mit 19:5 Punkten auf Rang zwei hinter Titelverteidiger THW Kiel (21:1) und vor der nach Verlustpunkten besseren SG Flensburg-Handewitt (17:3) (die aktuelle Tabelle).

Hamburger Aufholjagd gestoppt

Derweil ist die Aufholjagd der Hamburger vorerst gestoppt.

Die schlecht in die Saison gestartete Mannschaft von Trainer Martin Schwalb enttäuschte bei HBW Balingen Balingen-Weilstetten nach zuletzt sieben Pflichtspielsiegen in Folge auf der ganzen Linie.

Folgerichtig unterlag sie 26:28 (11:15) und verliert mit 13:9 Punkten die Champions-League-Ränge allmählich aus den Augen.

Außerdem gewann am Mittwoch Ex-Meister SC Magdeburg gegen GWD Minden 30:21 (14:10).

Nordhorns Zwischenspurt nicht belohnt

Nordhorn holte zwar einen Sechs-Tore-Rückstand auf und glich sechs Minuten vor dem Ende auf 28:28 aus, doch Tore der Füchse durch Markus Richwien und Michal Kubisztal besiegelten die HSG-Niederlage.

Beste Werfer der Gäste war Goarn Sprem mit neun Toren. Michal Kubisztal ragte bei den Berlinern mit elf Treffern heraus. Den Hamburgern reichten in Balingen sechs Tore von Dimitri Torgowanow nicht zum Sieg.

"Spielt uns in die Karten"

Lachender Tabellen-Zweiter sind damit vorerst die Lemgoer. Michael Kraus Lemgo: "Die Ergebnisse der Konkurrenz spielen uns in die Karten, aber wir denken trotzdem nur von Spiel zu Spiel", sagte Michael Kraus nach dem Sieg gegen Göppingen.

Dabei hatte sein Team nach der heftigen Klatsche gegen Kiel am vergangenen Spieltag (mehr Ergebnisse) alles andere als souverän begonnen.

"Zu Beginn des Spiel hat man ganz deutlich gesehen, dass wir verunsichert waren, wir waren nervös", sagte er, "dann sind wir aber gut aus der Kabine gekommen und haben das gut über die Zeit gerettet."

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