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Filip Jicha (l.) war mit zehn Treffern bester Werfer des THW Kiel © getty

Die Kieler marschieren auch in Wetzlar. Für Stralsund setzt es bei den Löwen eine Packung, Gummersbach tritt auf der Stelle.

Wetzlar - Der THW Kiel hat seinen Siegeszug auch am 12. Spieltag der Bundesliga fortgesetzt.

Der Deutsche Meister kam bei der HSG Wetzlar zum elften Erfolg nacheinander.

Und der fiel deutlich aus: Mit 41:28 (21:13) fertigten Filip Jicha (zehn Tore), Kim Andersson (acht) und Co. die hessischen Gastgeber ab, die mit 6:18 Punkten im Tabellenkeller bleiben. Bester Werfer der HSG war Sven-Sören Christophersen mit sieben Toren.

Vier Zähler Vorsprung

Spitzenreiter Kiel (23:1), das abgesehen vom Remis gegen Dormagen zu Saisonbeginn in allen Wettbewerben ohne Punktverlust ist, hat nun vier Zähler Vorsprung auf den TBV Lemgo.

Bei den Kielern, die direkt vom erfolgreichen Königsklassen-Auftritt am Mittwoch aus Skopje nach Wetzlar gereist waren konnte auch Regisseur Stefan Lövgren, der im Europacup wegen Problemen im Adduktorenbereich noch pausiert hatte, wieder mitwirken.

Stralsund bleibt Vorletzter

Der von Zahlungsunfähigkeit bedrohte Stralsunder HV konnte kein sportliches Ausrufezeichen setzen.

Bei den Rhein-Neckar Löwen verloren die Nordlichter deutlich mit 24:33 (13:18).

Vor 5319 Zuschauern war bei den Gastgebern dabei der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson mit 13 Toren überragend. Die Stralsunder bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Ein Neuer für das "Löwen-Gehege"

Unterdessen gaben die "Löwen" für die kommende Saison die erste Personalentscheidung bekannt.

Vom Ligakonkurrenten aus Gummersbach schließt sich der Grieche Alexis Alvanos den Heidelbergern an.

"Alexis ist ein guter Typ, ein solider Teamplayer, den ich mit mannschaftlicher Geschlossenheit verbinde", sagte "Löwen"-Manager Thorsten Storm über den 28-jährigen Halbrechten.

Gummersbach lässt Punkte liegen

Währenddessen hat der VfL Gummersbach den Sprung auf Platz fünf verpasst.

Beim abstiegsbedrohten TSV Dormagen kamen die Gummersbacher nicht über ein 28:28 (17:13) hinaus.

Zwar holten die Gäste in der zweiten Halbzeit noch einen Vier-Tore-Rücksstand auf, mussten aber zwei Sekunden vor Schluss den Ausgleich durch Florian Wisotzki hinnehmen.

Großwallstadt klettert weiter

Durch einen 28:22 (14:9)-Heimsieg gegen Balingen-Weilstetten hat sich der TV Großwallstadt weiter vom Tabellenkeller absetzen können.

Mit nun neun Punkten rückten die Großwallstädter auf Platz elf vor. (DATENCENTER: Bundesliga)

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