vergrößernverkleinern
Christian Zeitz wechselte 2003 von der SG Kronau/Östringen zum THW Kiel © imago

Die Kieler ziehen durch den Sieg im Verfolgerduell an den Berlinern vorbei. Der Spitzenreiter macht mit Magdeburg kurzen Prozess.

Kiel/Magdeburg - Der THW Kiel hat das Verfolgerduell in der Toyota HBL für sich entschieden.

Der Rekordmeister besiegte am 21. Spieltag die Füchse Berlin mit 35:26 (16:13) und übernahm damit von den Hauptstädtern, die das Hinspiel noch mit 26:23 gewonnen hatten, den zweiten Tabellenplatz.

Die Kieler liegen dennoch weiterhin fünf Punkte hinter Tabellenführer HSV Hamburg, der sich beim SC Magdeburg keine Blöße gab und mit 35:30 (18:11) triumphierte.

Dagegen kamen die Rhein-Neckar Löwen gegen die HSG Wetzlar nicht über ein 26:26 (14:15) hinaus, bleiben aber Tabellenvierter.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen

Bis zur Pause konnten die Füchse in der Kieler Sparkassen-Arena noch mithalten. In den 20 Minuten nach dem Wiederanpfiff baute der THW seine Führung aber auf zehn Tore aus (31:21) und gab diesen Vorsprung nicht mehr ab.

"Wir wollten heute unsere schwache Leistung aus dem Hinspiel wieder gutmachen und haben deshalb alles gegeben", meinte Kiels Christian Zeitz.

"Unser Ziel war es, so hoch wie möglich zu gewinnen, und das ist uns gut gelungen", so der Linkshänder, der mit acht Treffern bester Torschütze der Partie war, bei SPORT1.

Bei den Gästen war Nationalspieler Sven-Sören Christophersen sechsmal erfolgreich.

Lindberg überragt

Die Hamburger traten in der Magdeburger Bördelandhalle zwei Tage nach der Vorstellung des Schweden Per Carlen, der Martin Schwalb im Sommer als Trainer ablöst, im Stile eines Meisters auf.

Der dänische Vizeweltmeister Hans Lindberg war beim ungefährdeten 20. Saisonsieg des HSV mit zwölf Toren überragender Akteur, Marcin Lijewski gelangen acht Treffer. Bester Werfer des SCM war Bartosz Jurecki (7). (Stenogramme: 21. Spieltag)

"Wir waren heiß"

"Wir waren von Anfang an richtig heiß, haben konsequent dagegen gehalten und konnten früh wegziehen", äußerte sich HSV-Keeper Johannes Bitter beiSPORT1.

"Das ist ein Meilenstein auf dem Weg dahin, wo wir jetzt schon stehen und am Ende auch stehen wollen", spricht der Nationaltorhüter offen über die Ambitionen.

"Wir wollen nach dieser super Hinrunde Deutscher Meister werden und sind froh, dass wir dieses sehr, sehr schwere Spiel heute gewonnen haben", pflichtete ihm auch Pascal Hens bei.

Gensheimer wendet Blamage ab

In Mannheim erzielte Uwe Gensheimer insgesamt zehn Tore für die Löwen.

Mit einem Siebenmeter sorgte der Nationalspieler 14 Sekunden vor dem Schlusspfiff für den Ausgleich und verhinderte die drohende Heimniederlage gegen Wetzlar (14:28), das sich auf den zwölften Platz verbesserte.

[kaltura id="0_7sh84er5" class="full_size" title="F chse chancenlos in Kiel"]

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel