vergrößernverkleinern
Linksaußen Uwe Gensheimer spielt seit 2003 für die Rhein-Neckar Löwen © getty

Die Rhein-Neckar-Löwen wollen gegen Magdeburg nach der Partie gegen Wetzlar Wiedergutmachung. Es geht um die Champions League.

Von Jakob Gajdzik

München - Nur ganze 48 Stunden Zeit nach dem enttäuschenden 26:26-Heimremis gegen die HSG Wetzlar haben die Rhein-Neckar-Löwen gegen den SC Magdeburg (ab 19.45 LIVE im TV auf SPORT1 und ab 20.15 Uhr LIVESCORES) die Chance auf Wiedergutmachung.

"Wir haben 13 technische Fehler gemacht, das ist zu viel. Und außerdem war die Durchschlagskraft im Rückraum nicht da", analysierte Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson. Nur sechs Treffer aus dem Rückraum unterstreichen die Kritik des Trainers. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die News im TV auf SPORT1)

Gundmundsson: "Müssen unsere Leistung deutlich steigern"

Auch wenn die Zeit zum Trainieren kurz war, der isländische Trainer wird den Fokus auf die schwache Angriffsleistung gelegt haben. Denn auch wenn erneut in der heimischen SAP-Arena gespielt wird, warnt Gudmundsson, den Tabellen-Siebten auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Jetzt kommt eine bessere Mannschaft als Wetzlar", schärft er bereits jetzt schon die Sinne seiner Mannschaft, um nicht erneut ein böses Erwachen zu erleben und ergänzt: ?Die spielen sehr kompakt in der Abwehr und gut organisiert im Angriff. Wir müssen unsere Leistung deutlich steigern", so der Coach.

Abstand zum Champions-League-Rang wächst

Das müssen die Löwen unbedingt, wollen sie das angepeilte Ziel Champions League nicht aus den Augen verlieren. Durch den Punktverlust gegen Wetzlar beträgt der Abstand zum dritten Platz und somit zur direkten Qualifikation für die Königsklasse vier Punkte. Dort rangieren derzeit die Füchse aus Berlin. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Trotz der schwachen Leistung wird die Partie gegen Wetzlar wegen eines neuen Rekordes dennoch in Erinnerung bleiben. Linksaußen Uwe Gensheimer setzte sich mit seinen zehn Treffern gegen die Hessen an die Spitze der ewigen Torjägerliste bei den Löwen - vor dem bisherigen Rekordhalter Mariusz Jurasik.

[kaltura id="0_kkvybvh5" class="full_size" title="Schwache Magdeburger unterliegen Hamburg"]

Der deutsche Nationalspieler brennt ebenfalls auf Wiedergutmachung: "Wir wollen Revanche nehmen?, so der 24-Jährige. Und dabei denkt er nicht nur an die Partie gegen Wetzlar, sondern auch an das Hinspiel in Sachsen-Anhalt. Beim 28:33 am 5. Spieltag setzte es damals die erste Saisonpleite.

Fraglich beim Gundmundsson-Team sind vor der Partie die angeschlagenen Olafur Stefansson und Slawomir Szmal.

Magdeburg kämpft gegen das Mittelmaß

Doch auch der Gast aus Magdeburg hat etwas gutzumachen. In der Toyota HBL setzte es zuletzt gegen Tabellenführer Hamburg ebenfalls eine Niederlage.

Bei der 30:35-Pleite gegen den HSV zeigte sich das Team von Trainer Frank Carstens zwar engagiert, verlor am Ende jedoch verdient.

Will der SC jedoch den Kontakt zu den Europapokal-Plätzen nicht abreißen lassen und im Mittelmaß versinken, müssen ebenfalls Siege her.

Die Hoffnung der Magdeburger liegt in der momentanen Schwächephase der Löwen, die nur zwei der letzten fünf Partien gewonnen haben und auch darin, dass diese vielleicht gedanklich schon bei der Champions-League-Partie gegen den FC Barcelona am kommenden Sonntag sind.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel