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Kreisläufer Bertrand Gille spielt seit 2002 beim HSV Hamburg © getty

Doppelte Freude beim Tabellenführer: Nach dem Sieg gegen Melsungen verkündet Gille bei SPORT1 seine Vertragsverlängerung.

Hamburg - Spitzenreiter HSV Hamburg ist in der Toyota HBL der nächste Schritt Richtung Meistertitel gelungen, zudem darf er sich über den Verbleib eines Weltmeisters freuen.

Kreisläufer Bertrand Gille gab nach dem Spiel bei SPORT1 seine Vertragsverlängerung bei den Norddeutschen bekannt:

"Wir sind uns einig, ich bleibe beim HSV".

Der Pokalsieger setzte sich am 26. Spieltag vor 8958 Zuschauern souverän mit 33:23 (14:10) gegen MT Melsungen durch. In der Tabelle führt der HSV jetzt mit 49:3 Punkten vor dem THW Kiel (43:7), der ein Spiel weniger absolviert hat (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Drei Tage nach dem schwer erkämpften 28:22 (11:15)-Sieg gegen BM Valladolid im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League fanden die Hamburger schwer ins Spiel .(STENOGRAMME: 26. Spieltag)

Siebenmeter als Problemfall

Gegen den Tabellen-14. aus Melsungen verwarf der HSV vier Siebenmeter, ließ aber nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang keine Spannung aufkommen. Die Enttäuschung bei Melsungens Michael Allendorf hielt sich dennoch in Grenzen.

"Wir haben in der ersten Halbzeit gut in der 4-2-Abwehr gestanden. Aber in der zweiten Halbzeit ist uns im Angriff wenig eingefallen, wir haben die Bälle weggeworfen und Hamburg hat uns gnadenlos ausgekontert", sagte er bei SPORT1.

"Wichtige Partien kommen jetzt"

In der ersten Hälfte bot Melsungen dem Tabellenführer paroli, ging mit lediglich vier Toren Rückstand (10:14) in die Pause. "Man hat in der ersten Halbzeit gesehen, dass wir dran sind", erklärte Allendorf, wollte die Niederlage aber nicht zu hoch bewerten:

"Die Chance war da, aber Hamburg ist nicht die Mannschaft, die wir schlagen müssen. Wir finden immer mehr zu unserem Spiel und die wichtigen Partien kommen jetzt. Die drei ausstehenden Heimspiele sollten wir alle gewinnen."

Sandström gegen neuen Arbeitgeber

Bester Werfer der Gastgeber war Igor Vori, der wie Nenad Vuckovic auf der Gegenseite sechs Treffer erzielte.

HSV-Torhüter Per Sandström wehrte gegen seinen neuen Arbeitgeber drei von neun Würfen ab. Der Schwede hatte sich vor zwei Tagen mit Melsungen geeinigt und wechselt zur kommenden Saison nach Nordhessen.

Bei SPORT1 blickte Sandström zunächst auf den Endspurt mit dem HSV: "Unser Ziel ist es, alle ausstehenden Spiele zu gewinnen. Das war ein Spiel wie jedes andere auch. Es gab auch nur zwei Punkte, für mich war es kein großes Problem."

Im kommenden Jahr stehen mit Melsungen neue Herausforderungen für den Torhüter an. "Ich möchte mich weiterentwickeln und der Mannschaft helfen, welche Platzierung dabei herauskommt, das sehen wir dann. Ein Platz unter den Top 10 ist auf jeden Fall möglich", versicherte Sandström.

[kaltura id="0_7db30581" class="full_size" title="Hamburg besteht im Topspiel"]

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