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Pascal Hens (M.) steht mit dem HSV Hamburg kurz vor dem Titelgewinn © getty

Die Vorentscheidung in der Meisterschaft: Der THW patzt und bangt sogar um Platz zwei. Hamburg präsentiert sich abgeklärt.

Flensburg/Kiel - Der HSV Hamburg kann den Meistersekt kalt stellen:

Die Hanseaten gewannen bei der SG Flensburg-Handewitt 34:30 (15:13) und scheinen auf dem Weg zu ihrem ersten deutschen Meistertitel nicht mehr aufzuhalten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Sieben Spiele vor dem Saisonende haben die Hamburger mit 51:3 Punkten nun acht Zähler Vorsprung auf den Rekordmeister THW Kiel.

"Wir haben hier heute ein attraktives Bundesligaspiel gesehen haben und Flensburg hat gezeigt, dass sie nach wie vor eine Spitzenmannschaft ist. Man muss sehr viel arbeiten, um eine Chance zu haben, hier zu gewinnen", erklärte HSV-Cocah Martin Schwalb bei SPORT1.

Direktes Duell ohne Bedeutung

Der Champions-League-Sieger verspielte seine wohl letzte Titelchance durch ein 31:33 (17:19) in eigener Halle gegen den nun punktgleichen Tabellendritten Rhein-Neckar Löwen.

Selbst ein Sieg der Kieler, die zuletzt sechsmal in Folge Meister geworden waren, im direkten Duell gegen den HSV am 20. April wäre wohl nur noch ein Prestigeerfolg.

"Es sind noch 14 Punkte zu vergeben und wir müssen noch mindestens sieben Punkte holen. So einfach ist das nicht und die werden wir auch nicht geschenkt bekommen", warnte Schwalb vor zu viel Euphorie.

In einem Mittelfeldduell gewann der Neunte TBV Lemgo mit 32:31 (18:14) beim Zwölften TuS N-Lübbecke.

Eggert allein reicht nicht

Das Nordderby in Flensburg war jederzeit umkämpft. Erst beim 11:9 für Hamburg in der 22. Minute führte ein Team zum ersten Mal mit zwei Toren (STENOGRAMME: 27. Spieltag).

Vier HSV-Tore in Folge vom 24:23 zum 28:23 brachten schließlich die Entscheidung. Die elf Tore von Anders Eggert, darunter neun Siebenmeter, nutzten Flensburg nichts.

Für den wahrscheinlich kommenden Meister trafen Domagoj Duvnjak, Igor Vori und Hans Lindberg je achtmal.

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Jicha bester Werfer

In Kiel erwischten die Gastgeber den besseren Start und erzielten die ersten beiden Tore, das 4:3 nach sechs Minuten blieb aber die letzte Führung im gesamten Spiel.

In Filip Jicha (7) stellte der THW allerdings den besten Werfer der Partie, für die Löwen waren Uwe Gensheimer, Zarko Sesum und Ivan Cupic je sechsmal erfolgreich (STENOGRAMME: 31. Spieltag).

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