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Der schwedische Nationalspieler Marcus Ahlm spielt seit 2003 für den THW Kiel © getty

Kiel gewinnt problemlos beim TBV Lemgo. Filip Jicha ist erleichtert. Der Welthandballer überragt, lobt aber einen Teamkollegen.

Halle/Westfalen - Rekordmeister THW Kiel hat Platz zwei in der Toyota HBL gefestigt.

Der Champions-League-Sieger gewann im westfälischen Halle beim TBV Lemgo 33:26 (18:12) und bleibt mit 47:11 Punkten erster Verfolger des souveränen Spitzenreiters HSV Hamburg (52:4 Zähler) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der THW zeigte sich von den jüngsten Rückschlägen in der Liga gut erholt und hatte die Begegnung gegen den EHF-Cupsieger von Beginn an im Griff.

"Ich glaube, wir haben gesehen, dass wir die schwierige Phase überstanden haben. Wir haben heute eindrucksvoll bewiesen, dass wir mit so einer konstanten Leistung über 60 Minuten wieder da sind", erklärte Dominik Klein bei SPORT1.

Nach 15 Minuten hatten die Gäste bereits einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen (11:7).

Elf Tore - Jicha glänzt

Auch in der zweiten Halbzeit geriet Kiel nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Bester Werfer der Gäste war Filip Jicha mit elf Treffern.

Der 28-Jährige sah den Sieg dennoch nicht als Selbstverständlichkeit. "Ich bin froh, dass wir hier überhaupt gewonnen haben. In den letzten zwei Jahren haben wir immer verloren. Das tat schon weh und blieb auch in Erinnerung", sagte Jicha gegenüber SPORT1 (Stenogramme: Der 20. Spieltag).

Trotz seiner Tore sah der Welthandballer den Hauptgrund für den Erfolg bei Lemgo vor allem in der Defensive: "Thierry Omeyer hat uns im Tor sehr geholfen. Wir konnten uns heute auf Torhüter und Abwehr voll verlassen."

Nächster Gegner HSV

Die "Zebras" scheinen gerade rechtzeitig vor dem Klassiker gegen Tabellenführer Hamburg wieder in die Spur zurückgefunden zu haben.

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"Wir wollen unseren Zuschauern etwas bieten und allen zeigen, dass wir die schwierige Phase hinter uns haben. Und dann mal sehen, was gegen den HSV raus kommt", fiebert Klein dem Spitzenspiel entgegen.

Trotz der Schwächephase habe sich an der Zielsetzung für die Rückrunde nichts geändert, betonte Klein: "Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Am Ende können wir hoffentlich in Kiel mit unseren Fans mindestens einen Titel feiern."

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