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Das Team von Kristof Szargiej (M.) hat bereits die Lizenz für die Zweite Liga beantragt © imago

Nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahren gegen TuSEM geht der Spielbetrieb weiter, doch Gehaltseinbußen drohen.

Essen - Der Spielbetrieb des Bundesligisten TuSEM Essen wird auch nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahren am Donnerstag weitergeführt.

Dies teilte der vom Amtsgericht Essen bestellte Insolvenzverwalter Jens Schmittmann mit.

Schmittmann betonte jedoch, dass die Spieler mit Gehaltseinbußen zu rechnen hätten. "Ich kann die bisherigen hohen Gehälter mit den vorhandenen Mitteln nicht bezahlen", sagte er: "Wir müssen offen über die Höhe der zukünftigen Gehälter sprechen."

Gläubigerversammlung angesetzt

Die sofortige Zahlung der Angestellten-Gehälter für den Monat November wolle Schmittmann jedoch unverzüglich veranlassen.

Darüber hinaus hat der Insolvenzverwalter die Gläubigerversammlung für den 26. Januar 2009 angesetzt. Dann soll entschieden werden, ob ein Insolvenz-Plan ausgearbeitet wird.

Ein entsprechender Entwurf liege der Essener Geschäftsführung bereits vor.

Eigenverwaltung abgelehnt

Zusätzlich sollen die Gläubiger über die von TuSEM Essen beantragte Eigenverwaltung abstimmen. Das Amtsgericht hatte dies am Donnerstag abgelehnt.

In der Bundesliga belegt TuSEM Essen derzeit mit drei Punkten den vorletzten Platz und steht seit der Beantragung der Insolvenz Anfang November als Zwangsabsteiger fest.

Die Lizenz für die Zweite Liga haben die Essener bereits beantragt.

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