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Adrian Pfahl wechselte 2008 aus Dormagen nach Gummersbach © getty

Der VfL ringt Großwallstadt in einem engen Duell nieder. Vor allem Pfahl überzeugt. Göppingen untermauert seine Europacup-Ambitionen.

Gummersbach/Göppingen - Im Duell der Traditionsklubs der Handball-Bundesliga hat der VfL Gummersbach gegen den TV Großwallstadt die Oberhand behalten.

Gummersbach besiegte die Großwallstädter mit 31:27 (13:13). Beide Teams liegen weiterhin im Tabellenmittelfeld und können sich in der Saisonendphase ganz auf den Europacup konzentrieren.

Gummersbach steht im Halbfinale des Europacups der Pokalsieger, Großwallstadt kämpft im EHF-Cup gegen Titelverteidiger TBV Lemgo um den Finaleinzug.

Bester Schütze der Hausherren war Drago Vukovic mit zehn Toren. Der starke Nationalspieler Adrian Pfahl traf neun Mal. Für Großwallstadt erzielte Michael Spatz (zehn) die meisten Treffer (Stenogramme).

Pfahl: "Die Liga nicht schleifen lassen"

Gummersbachs Adrian Pfahl zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir haben das sehr gut gemacht, es war ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Wir wollten zeigen, dass wir die Liga nur wegen dem Europapokal schleifen lassen."

Auch im Hinblick auf die Tabelle sprach Pfahl von einem wichtigen Sieg: "Wir wollten die zwei Punkte unbedingt haben, weil es jetzt noch richtig schwere Wochen werden gegen die Top-Mannschaften. Ohne die Punkte hätten wir vielleicht bald ein negatives Punktekonto, das wollen wir auf jeden Fall vermeiden", so Pfahl.

Fragen bezüglich seiner Zukunft wiegelte er ab: "Ein Wechsel ist für mich im Moment überhaupt kein Thema", sagte der Gummersbacher.

Spatz: "Zu viele individuelle Fehler"

Michael Spatz vom TV Großwallstadt sah eine enge Partie.

"In der ersten Halbzeit war es ein relativ ausgeglichenes Spiel. Dann waren wir immer ein, zwei Tore hinten dran. Wir haben versucht, dran zu bleiben. Gerade zum Schluss haben wir in der Abwehr dann aber zu viele individuelle Fehler gemacht. So konnte Gummersbach immer vorlegen. Deswegen hat es am Ende nicht ganz gereicht", analysierte Spatz.

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Auf die Gründe für die Niederlage angesprochen, meinte Spatz: "Unser Torwart hat wieder gut gehalten, aber in der entscheidenden Phase konnten wir ihn nicht richtig unterstützen."

"Das waren einfache Würfe, die Gummersbach dann im Tor unterbringen konnte. Sie sind hinten gut gestanden, und wir konnten keine einfachen Tore machen, also über die erste und zweite Welle. Das hat vor allem am Schluss total gefehlt und mit den Ausschlag für die Niederlage gegeben", so Spatz weiter.

Göppingen untermauert Europacup-Ambitionen

Altmeister FrischAuf Göppingen hat derweil seine Europacup-Ambitionen in der Bundesliga untermauert und sich zumindest vorübergehend auf Platz vier verbessert.

Die Göppinger besiegten den DHC Rheinland mit 35:29 (19:14) und schoben sich mit 44:18 Punkten an den Füchsen Berlin (43:13) vorbei. Die Berliner haben allerdings drei Spiele weniger ausgetragen (DATENCENTER: Toyota HBL ).

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