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Kim Andersson wechselte 2005 von IK Sävehof zum THW Kiel © getty

Kiels großer Widersacher soll den Schweden umgarnen. Der THW hat sich angeblich schon mit einem Nationalspieler geeinigt.

Von Michael Spandern

Kiel tanzt gegenwärtig sorgenfrei auf drei Hochzeiten: Mit 23:1 Punkten führt der THW die Bundesliga an, steht im Achtelfinale des DHB-Pokals und hat in der Champions League alle bisherigen sechs Spiele gewonnen.

Doch der Titelverteidiger Ciudad Real, in der zweiten Gruppenphase Gegner der Kieler, nervt die Nordlichter offenbar auch abseits der Parketts.

Gerüchte, dass die Spanier um Rückraum-Ass Kim Andersson buhlen, halten sich hartnäckig.

Und nachdem Ciudad Reals Star Olafur Stefansson seinen Wechsel zum dänischen Drittligisten Albertslund-Glostrup nach der laufenden Saison bekannt gegeben hat (Fast wie Hoffenheim), ist der Bedarf an einem Linkshänder unbestreitbar.

Frist bis zum Jahresende?

Nun berichtet die spanische Zeitung "La Tribuna", dass Ciudad Real Andersson ein Ultimatum gesetzt habe: Der Schwede müsse sich bis zum Ende dieses Jahres entschieden haben, ob er noch vor Ablauf seines Vertrags 2010 zu den Spaniern wechseln will.

Das Blatt behauptet, dass die Kieler den 26-Jährigen getrost ziehen lassen könnten - schließlich sei der THW sich mit einem hochkarätiger Ersatzmann bereits einig!

Es gebe eine, allerdings "inoffizielle" Vereinbarung mit dem Nordhorner Holger Glandorf.

Noch ein "Plan B"

Die HSG könnte eine Ablöse gut vertragen, da sie nach wie vor unter Finanzproblemen leidet. Diese haben bereits zu einem Punktabzug geführt, gegen den die Grafschafter allerdings Einspruch eingelegt (Nur eine Fristüberschreitung?) haben.

Sollte die große Wechsellawine doch ausbleiben, hat Ciudad Real angeblich noch einen "Plan B" in der Tasche. Nicht auszuschließen, dass Kiel auch in diesen involviert ist?

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