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Kim Andersson wurde mit Kiel dreimal Deutscher Meister und zweimal DHB-Pokalsieger © getty

Der von Ciudad Real umworbene Schwede bekennt sich zu Kiel. Der Manager glaubt, dass keiner aus freien Stücken den THW verlässt.

Von Michael Spandern

Selbst in der örtlichen Presse hielten sich bis Freitag die Gerüchte, dass Kim Andersson früher oder später zu Ciudad Real wechselt.

Die Spanier buhlten wie berichtet (Tritt Andersson die Lawine los?) um den Linkshänder und wollten Andersson am liebsten schon nach der laufenden Saison als Ersatz für den in die dritte dänische Liga abwandernden Olafur Stefansson holen.

Der Schwede sollte sich bis zum Ende des Jahres entscheiden, hatte die Tageszeitung "La Tribuna" germeldet.

"Nicht zu toppen"

Nun gab Andersson den Spaniern aber vorzeitig eine abschlägige Antwort - und was für eine: Er verlängerte seinen Vertrag schon jetzt um drei Jahre bis 2013.

Kiel sei "sportlich kaum zu überbieten". Und auch "die Stimmung in der Mannschaft, die für mich wie eine Familie ist, ist nicht zu toppen", schwärmte der 26-Jährige vom Tabellenführer (DATENCENTER: Die Handball-Bundesliga) .

Andersson, der vom schwedischen Meister IK Sävehof an die Förde gekommen war, gab auch die Nähe zu Schweden als Grund an, warum er und seine Familie sich "so richtig wohl fühlen".

Keine Angst vor Weggängen

Die Kieler bestätigten, dass ihrem Rückraum-Ass "ein lukratives Angebot des amtierenden Champions-League-Siegers Ciudad Real vorlag".

Doch Angst, dass jedwede Lockrufe auf ein offenes Ohr stoßen, hat Manager Uwe Schwenker, der auch schon Anderssons Landsmann Marcus Ahlm (bis 2011) langfristig an den THW gebunden hatte, nicht.

Kein Spieler würde den THW gerne verlassen, "auch Kim nicht", so Schwenker gegenüber den "Kieler Nachrichten".

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