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Die Füchse Berlin spielen seit der Saison 2007/08 in der Toyota HBL © imago

Berlin landet in Magdeburg den achten Sieg in Folge und sichern Platz 3. In Wetzlar kommt es zu einem Drama auf den Rängen.

München - Die Füchse Berlin haben sich erstmals für die Champions League qualifiziert.

Überaschattet wurde der letzte Spieltag der Toyota HBL allerdings durch den Tod eines Zuschauers in Wetzlar.

Die Partie dort wurde im Einvernehmen mit beiden Mannschaften abgebrochen.

Berlin setzte sich am Samstag in Magdeburg 30:24 (11:12) durch und behauptete durch den achten Sieg in Folge den wichtigen dritten Platz.

"Es konnte keiner damit rechnen, dass die Mannschaft eine so herausragende Saison spielt", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

Kurz nach Abpfiff konnte er den Triumph noch gar nicht fassen.

"Aber die Tabelle lügt meist nicht", sagte Hanning (Datencenter Toyota HBL).

Jurecki bester SCM-Schütze

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, bekamen die Berliner das Spiel besser in den Griff und warfen sich einen komfortablen Vorsprung heraus.

Die Magdeburger konnten das Ruder nicht mehr herumreißen und fügten sich in die Niederlage. In der Bördelandhalle war Ivan Nincevic mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der Füchse.

Für die Magdeburger traf Bartosz Jurecki ebenfalls sechs Mal (Stenogramme des 34. Spieltages).

Eggert neuer Torschützenkönig

Sein Teamkollege Robert Weber kam nur zweimal an Silvio Heinevetter und verlor mit 242 Toren das Duell um die Torjägerkrone gegen Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt.

Eggert traf am letzten Spieltag bei der Flensburger 34:40 (18:18)-Schlappe in Ahlen-Hamm achtmal und kommt in der Endabrechnung auf 248 Treffer.

Kiel besiegt Lübbecke

Die Rhein-Neckar Löwen gewannen zwar bei der TBV Lemgo 36:31 (17:17), verpassten als Tabellenvierter aber den erneuten direkten Einzug in die Königsklasse und müssen jetzt auf das Wildcard-Turnier hoffen.

Meister HSV Hamburg verabschiedete sich mit einem standesgemäßen 33:24 (18:12) bei Balingen-Weilstetten in die Sommerpause.

Dem entthronten Meister aus Kiel gelang durch ein 36:28 (19:13) gegen die TuS Nettelstedt-Lübbecke ein gelungener Saisonausstand.

Die "Zebras" beendeten die Saison auf dem zweiten Platz.

Notarzt kann nichts mehr tun

In Wetzlar wurde die Partie kurz vor Ende der ersten Halbzeit beim Stande von 11:10 für die Gastgeber abgebrochen. Ein 61 Jahre alter Mann war auf der Tribüne zusammengebrochen. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Wetzlarer Mannschaftsarzt blieben erfolglos.

Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach dem Zwischenfall wurde die Partie nicht wieder angepfiffen.

Der Deutsche Handball-Bund (DHB) entscheidet jetzt über die Wertung der Partie.

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