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Pascal Hens (l.) und Krzysztof Lijewski bezwangen zuletzt die Rhein-Neckar Löwen mit 31:25 © getty

Gummersbach und Hamburg wollen den Anschluss an die Spitzenplätze schaffen. Die Voraussetzungen sind dabei unterschiedlich.

Von Matthias Becker

München - In der vergangenen Saison waren der HSV Hamburg und der VfL Gummersbach noch gemeinsam auf der großen Champions-League-Bühne beschäftigt.

In dieser Spielzeit überzeugen die Hamburger zwar immer noch in der Königsklasse des Handballs, in der Bundesliga kämpft die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb aber genauso um den Anschluss an die Spitzenplätze wie der VfL.

Am Dienstag treffen sich beide nun in Köln (ab 20 Uhr LIVESCORES und im DSF), der Sieger könnte zumindest vorrübergehend auf Platz vier der Tabelle klettern.

Hamburg mit ansteigender Formkurve

Die Voraussetzungen sind allerdings unterschiedlich.

Der HSV zeigte nach dem missratenen Saisonstart zuletzt eine stark ansteigende Formkurve. In der Champions League bewahrten die Norddeutschen in den Gruppenspielen eine blütenweiße Weste.

In der Bundesliga besiegten sie zuletzt erst die SG Flensburg-Handewitt und am Wochenende dann auch die Rhein Neckar Löwen (zum Spielbericht).

Gummersbach kann nicht gewinnen

Der Altmeister aus Gummersbach wartet dagegen seit dem 9. November (32:30 gegen Essen) auf einen Sieg in der Bundesliga.

Am vergangenen Wochenende feierte das Team von Trainer Sead Hasanefendic zumindest einen moralischen Erfolg, als man beim TV Großwallstadt nach einem 16:21-Halbzeitrückstand noch zu einem 34:34-Remis kam.

Der Trainer will deshalb auch die Lehren aus dem Spiel ziehen: "Mit so einer Einstellung wie in der ersten Halbzeit gegen Großwallstadt können wir wohl nichts bestellen, aber mit dem Engagement der zweiten Hälfte ist alles möglich", sagt Hasanefendic, der Hamburg als "eine der stärksten Mannschaften in Europa" bezeichnet.

Lijewski-Einsatz fraglich

Beim HSV, der einen Punkt, aber auch ein Spiel weniger auf dem Konto hat als Gummersbach (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle), warnt Schwalb davor, das letzte schwere Auswärtsspiel des Jahres auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Uns wird in Köln sicher nichts geschenkt werden", sagt Schwalb, weiß aber auch, wie die erfolgsserie weitergehen kann: "Wir müssen in der Fremde an unsere Leistung vom Wochenende anknüpfen und Vollgas geben."

Ob Rückraum-Schütze Marcin Lijewski wieder auflaufen kann, ist indes noch nicht klar: "Nur wenn Marcin voll belastbar ist, wird er auch spielen", sagt Schwalb.

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