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Martin Schwalb war sechs Jahre lang Trainer beim HSV © imago

Der Meistertrainer hat auch als Präsident des HSV hohe Ziele - und arbeitet daran, Stars nicht mehr teuer einkaufen zu müssen.

Hamburg - Neuer Trainer, neuer Präsident, alte Ziele: Der HSV Handball will auch in der anstehenden Saison in der Toyota-HBL in der Spitze mitspielen und bestenfalls den Meistertitel erfolgreich verteidigen.

"Natürlich müssen wir wieder um Titel mitspielen. Ein Mal kann jeder. Wir wollen uns da oben behaupten", sagte Martin Schwalb, der als Meistertrainer der Vorsaison seit zwei Wochen als Klubpräsident und Geschäftsführer fungiert, der "Bild-Zeitung".

Der ehemalige Nationalspieler Schwalb, der den HSV als Coach Anfang Mai zu seiner ersten Meisterschaft geführt hatte, ist durch seine neue Funktion zwar offiziell der "Vorgesetzte des Trainers", verspricht aber, sich nicht in die sportlichen Belange einzumischen.

Vorbild Allofs

"Ich kommuniziere viel. Auch mit dem Trainer. Aus Taktik und Aufstellung halte ich mich aber raus", sagte der 48-Jährige: "Mein Vorbild ist da Klaus Allofs."

Den neuen Trainer Per Carlen bezeichnet Schwalb als "genau den Richtigen" (126233DIASHOW: Die HBL-Wechselbörse).

Schwalb selbst kümmert sich in seiner neuen Funktion um den Nachwuchsbereich und sucht Partner und Sponsoren für den Verein - angesichts der hochkarätigen, aber auch teuren Neuzugänge Dan Beutler und Oscar Carlen eine wichtige Aufgabe.

"Wir sind dem Erfolg verpflichtet. Das wissen wir. Darum suchen wir weiter in ganz Europa nach außergewöhnlichen Talenten", sagt Schwalb: "Ziel ist es aber, auch mal ein Ausnahmetalent aus der eigenen Jugend hervorzubringen. Auch daran arbeite ich in meinem neuen Job."

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