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TuSEM Essen musste wegen finanzieller Probleme die Insolvenz beantragen © imago

In der Bundesliga wird es in Zukunft ein verschärftes Lizenzverfahren geben. Die finanzielle Kontrolle wird verstärkt.

München - Als Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten einiger Klubs wird das Lizenzierungs-Verfahren der Bundesliga ab der Saison 2010/2011 wesentlich verschärft.

So sollen die Vereine in einem dynamisierten Verfahren künftig alle drei Monate Rechenschaft über Ausgaben abgeben.

Bislang wurde nach Erteilung der Lizenz vor Saisonbeginn keine weitere Kontrolle mehr vorgenommen.

Konzept vor Absegnung

"Wir wollen, dass über die Begleichung der Lohnsummen sowie aller Verbindlichkeiten wie zum Beispiel die Hallenmiete regelmäßig berichtet wird", sagte HBL-Chef Frank Bohmann.

Bei Nichteinhaltung von Fristen werde es konsequent keine Lizenz oder eine empfindliche Geldstrafe geben.

"Der richtige Schritt"

"Die Liga muss verhindern, dass sie in Negativ-Schlagzeilen gerät. Daher ist es der richtige Schritt, die Maschen dichter zu ziehen", begrüßte Flensburgs Manager Fynn Holpert bei Sport1.de die Pläne.

Das neue Konzept wurde auf einer Sitzung der Lizenzierungs-Kommission ausgearbeitet und muss noch von der Gesellschafter-Versammlung am 5. Februar 2009 abgesegnet werden.

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