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Bartlomiej Jaszka (l.) spielt bereits seit 2007 bei den Füchsen Berlin © getty

Die Füchse feiern gegen die Rhein-Neckar Löwen einen Kantersieg. Der THW siegt trotz Schwierigkeiten deutlich.

Berlin - Die Füchse Berlin bleiben Spitzenreiter THW Kiel auf den Fersen.

Im Spitzenspiel des 13. Spieltages der Toyota HBL besiegte der Tabellendritte die Rhein-Neckar Löwen nach einer glänzenden Leistung mit 35:28 (17:12).

"Das war ein Ausrufezeichen - fett, kursiv und dick unterstrichen", freute sich Füchse-Keeper Silvio Heinevetter im Gespräch mit SPORT1. Berlin verdrängt durch den Sieg Hamburg vorübergehend von Platz zwei.

Dagegen verlieren die Löwen nach der vierten Saison-Niederlage mit 17:9 Punkten langsam den Anschluss an die Spitzengruppe. (DATENCENTER: Die Toyota HBL)

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat unterdessen seine weiße Weste gewahrt. Die "Zebras" setzten sich in einem Kampfspiel beim SC Magdeburg mit 33:26 (12:13) durch und führen die Tabelle weiter unangefochten an.

Überragender Heinevetter

Die 9000 Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle sahen eine packende Partie mit einem überragenden Heinevetter.

Der Nationaltorwart brachte die Löwen mit einer überdurchschnittlichen Quote zur Verzweiflung.

"Dass wir hier - auch in dieser Höhe total zurecht - gewinnen, hätten uns vorher nicht viele zugetraut", erklärte der Matchwinner hinterher.

Füchse ziehen davon

Während die Gäste in der ersten Hälfte noch mithalten konnten, zogen die Füchse , die jüngst in der Champions League mit einem Sieg beim ungarischen Vertreter MKB Veszprem überrascht hatten, in der zweiten Halbzeit davon.

Sven-Sören Christophersen war mit sieben Treffern bester Werfer der Berliner, sechsmal traf Markus Richwien. Bei den Löwen trafen Krzysztof Lijewski (7) und Börge Lund am sichersten. (STENOGRAMME: Der 13. Spieltag)

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Drei Minuten entscheiden

Die Entscheidung in Magdeburg fiel innerhalb von drei Minuten.

Nach einer 22:21-Führung des ersten deutschen Champions-League-Gewinners in der 49. Minute drehte der THW kurz auf und machte fünf Treffer in Folge zur 26:22-Führung.

Diesen Vorsprung ließ sich die erfahrene Mannschaft von Trainer Alfred Gislason nicht mehr nehmen.

Zeitz ragt heraus

Herausragender Spieler beim Sieger war in der Schlussphase der ehemalige Nationalspieler Christian Zeitz, der aus allen Lagen warf und traf.

Am Ende hatte der Weltmeister von 2007 neun Treffer auf seinem Konto. Siebenmal traf der Tscheche Filip Jicha. Bester Schütze beim SCM war Fabian van Olphen (6).

Die Spiele im Stenogramm:

SC Magdeburg - THW Kiel 26:33 (13:12)

Tore: van Olphen (6), Natek (4), Grafenhorst (3), Jurecki (3), Doborac (2), Pajovic (2), Tönnesen (2/1), Weber (2), Wiegert (1), Rojewski (1) für Magdeburg

Zeitz (9), Jicha (7), Sprenger (5), Klein (5), Narcisse (3), Palmarsson (2), Dragicevic (1), Ilic (1/1) für Kiel

Zuschauer: 6466

Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen 35:28 (17:12)

Tore: Christophersen (7), Richwien (6), Nincevic (5/3), Jaszka (4/1), Petersson (4), Löffler (3), Romero Fernandez (3), Bult (2), Laen (1) für Berlin

Lijewski (7), Lund (6), Gensheimer (5/3), Sesum (3), Schmid (2), Bielecki (2), Cupic (2), Myrhol (1) für Rhein-Neckar

Zuschauer: 8874

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